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Einbauanleitung für System 70 80 599 00

Version 20.06.2007

 


WICHTIG:

Lesen Sie unbedingt erst die komplette Anleitung durch bevor Sie mit dem Einbau oder der Veränderung der Teile beginnen.
Beachten Sie die Hinweise auf der Informationsseite zum System. Vergewissern Sie sich, das die dargestellte Konfiguration des Systems tatsächlich auch den Anforderungen Ihres Motors entspricht. Falsche Zündwerte z.B. können dem Motor durchaus schaden und/oder Verletzungen beim Antreten hervorrufen (Rückschlagen des Kickstarters)
Besondere Vorsicht beim ersten Start nach dem Einbau, sollten Sie fehlverhalten feststellen, prüfen und ändern Sie die Zündeinstellung!
Unsere Systeme sind NICHT auf Verwendung mit anderen elektronischen Komponenten wie Zündungen von Drittanbietern, GPS, Handy etc geprüft und können in solchen Teilen unter Umständen Schaden anrichten
Falls Sie keine Fachkenntnisse für den Einbau besitzen, lassen Sie den Einbau bitte von einer Fachkraft oder einer entsprechenden Fachwerkstatt durchführen. Durch unsachgemäßen Einbau kann sowohl das neue System, als auch das Motorrad beschädigt werden oder gar Verletzungen des Fahrers auftreten.
Bevor Sie ein System bestellen überprüfen Sie bitte anhand der Packliste (bzw. des Fotos "Teile im Lieferumfang"), ob der von uns empfohlene Rotorabzieher im Lieferumfang enthalten ist. Wenn nicht, bestellen Sie ihn am Besten gleich mit! (Liste hier!)
Bei Beschädigung des Rotors durch Verwendung anderer (ungeeigneter) Werkzeuge und Hilfsmittel, erlischt der Gewährleistungsanspruch! 
Denken Sie auch an neue Glühlampen, Sicherungen, Hupe, Blinkgeber usw.

Wenn Sie Zugang zum Internet haben, sehen Sie sich diese Dokumentation online an. Dabei können Sie die Bilder durch Anklicken vergrößern und erhalten mehr Information. Systemliste unter: http://www.powerdynamo.biz

 


Prüfen Sie
die Verpackung
und den Rotor!

Der Rotor ist auf Schlageinwirkung (z.B. während des Transports) äußerst empfindlich. Wir packen unsere System daher stets zweifach (Karton in Karton). Sollte das System bei Ihnen über einen Wiederverkäufer einfach verpackt ankommen, informieren Sie uns bitte!
Prüfen Sie in jedem Fall vor Einbau der Einheit unbedingt den Festsitz der Magnete indem Sie mit den Fingern versuchen diese seitlich wegzuschieben.
Nach Stoßeinwirkung könnten einige der eingeklebten Magnete lose geworden sein und sich nur noch durch ihre Magnetkraft halten, was im Betrieb zu ernsten Schäden an der Anlage führen würde.
Gleichzeitig bitte die Magnete des Rotors auf Fremdkörper (z.B. Schrauben oder andere metallische Gegenstände) überprüfen.
Diese Teile sollten Sie erhalten haben.
  • vormontierte Halteplatte mit Doppelzündspule und Steuereinheit
  • Spannungskonverter
  • Sensorträger mit Sensor
  • Nocken mit Geberscheibe
  • Zündkabel, Kleinteile

Stellen Sie sicher, dass Ihre BMW fest auf dem Ständer steht, vorzugsweise auf einer erhöhten Montageplattform, und dass Sie guten Zugang zur Lichtmaschine Motors haben.
Lassen Sie das Benzin ab, wobei Sie bitte darauf achten, nichts zu verschütten und nicht zu rauchen. Lösen Sie dann den Verbindungsschlauch unter dem Tank und nehmen Sie den Tank ab. Setzen Sie den Tank für die Dauer der Arbeiten an eine sichere Stelle.

Klemmen Sie die Batterie ab und nehmen Sie diese für die Dauer der Arbeiten aus dem Motorrad heraus. Sie benötigen die Batterie weiterhin.


Nehmen Sie den Lichtmaschinendeckel des Motors ab und klemmen Sie das rot/schwarze Kabel, welches  zum Zündschalter (dort Klemme 2) geht. Entfernen Sie auch dieses.

Lösen Sie mit einem Imbusschlüssel 6mm die Schraube, die den Fliehkraftversteller und den Magnetrotor an der Nockenwelle hält.

Entfernen Sie nun die beiden Halteschrauben (Schlüssel 10mm) des Magnetzünders und nehmen Sie ihn ab.


Prüfen Sie den Durchmesser des originalen Magnetläufers an der Dichtringlauffläche. Das sind normal 25mm, bei den R68 und R69 jedoch 28mm.

Wenn Sie 28mm vorfinden, müssen Sie den dort befindlichen Wellendichtring 28x40x7 durch einen Dichtring 25x40x7 ersetzen. Sonst erfolgt keine Ölabdichtung an dem neuen 25mm Nocken.


Stecken Sie die Halteplatte des neuen Geber-Modules auf das Motorgehäuse. Und zwar dorthin, wo der Magnetzünder war, und schrauben Sie die Halteplatte fest.

Achten Sie dabei darauf, dass die Schrauben in der Mitte der beiden Langlöcher (für die Zündverstellung) zum Sitzen kommen. Damit haben Sie dann eine einfache Möglichkeit der Zündverstellung.


Entfernen Sie die Zündkerzen und bringen Sie einen Kolben (egal welchen) in den oberen Totpunkt. Am einfachsten die OT Markierung nutzen.

Bitte nicht auf Zündzeitpunkt, sondern auf OT einstellen.

Die Kurbelwelle lässt sich jetzt am einfachsten per Hand am neu installierten Rotor der Lichtmaschine drehen.


Halten Sie die OT Position der Kurbelwelle und stecken Sie den Läufer mit der Geberscheibe (die Schraube M5 zur Transportsicherung haben Sie entfernt) so auf die Nase der Nockenwelle, dass die Markierung auf der Scheibe am Mittelpunkt des Sensors steht. Damit ist die Zündung optimal eingestellt. Sie können die Einstellung jedoch - wie früher auch - durch Drehen des ganzen Moduls in den Langlöchern korrigieren.

Drehen Sie nun den Rotor der neuen Lichtmaschine langsam per Hand, bis eine der beiden Nasen der Impulsgeberscheibe an der Nockenwelle mittig am Sensor steht.

Stellen Sie hier einen Abstand von 0.4mm  ein, indem der Sensor gelockert, verschoben und wieder gut befestigt wird.


Stecken Sie das gelbe Kabel des Sensors mit dem gelben Kabel aus dem Kabelbaum des Stators zusammen und befestigen Sie dann den ganzen Kabelstrang in der  kleinen Halteschelle an der Grundplatte des Geberteiles um einen Konflikt mit der rotierenden Scheibe zu vermeiden.

Nun sind die Arbeiten am Motor abgeschlossen. Schrauben Sie die Zündkerzen zurück in die Zylinder.


Das nachfolgend beschriebene ist ein Einbauvorschlag, den Sie natürlich abwandeln können (und im Falle der 51/3 und der 67 auch müssen, da die Zündspule nicht unter den Tank passt. Für diese Typen ist das System 70 81 999 geeigneter).

Die neue Zündspule und die elektronische Steuereinheit sind an einer Halteplatte vormontiert, die ihrerseits mit 3 Halteschellen am Rahmen unter dem Tank befestigt wird. Nehmen Sie die von uns nur nur lose vormontierten Halteschellen von der Platte ab. Schrauben Sie dann die beiden Hochspannungs(Zünd)kabel in die Ausgänge der Zündspule. Nach der Montage der Spule am Rahmen geht das schwerer.





Es gibt keinen Unterschied in den BMW Kurven beider Varianten.
Sehen Sie sich bitte bei der Montage der Steuereinheit den kleinen blauen Schalterblock an der oberen Schmalseite der schwarzen Zündverstelleinheit an. Hier sind 2 kleine Schalter, die die korrekte Zündverstellkurve für die Boxer BMW wählen. Bitte stellen Sie diese wie hier gezeigt. Alle Schalter (in der älteren version 2, der neueren 4) müssen in Richtung der  aufgebrachten Zahlen (also von ON weg und damit auf OFF) weisen. Ihre Anlage funktioniert sonst nicht oder nicht richtig.

Setzen Sie die beiden größeren Halteklammern auf das obere, direkt unter dem Tank befindliche Rahmenrohr. Die gerade, geschlossene Seite der Klammern kommt dabei auf die rechte Seite mit dem Loch nach unten. Die erste Klammer wird etwa 15mm hinter dem Lenkkopf montiert, die zweite etwa 170mm hinter dem Lenkkopf. Leider ist das Rahmenrohr nicht rund, sondern oval. Sie müssen daher etwas Gummi oder dergleichen unter die Schellen packen. Da sich die Klammern durch das Aufsetzen weiten, sollten Sie wieder mit einer Zange zusammengedrückt werden. Setzen Sie nun die dritte Klammer auf das Rahmenrohr darunter, zwischen Hupe und Motoraufhängung. Auch hier mit der geraden, geschlossenen Seite nach rechts.
Setzen Sie nun die Platte mit der vormontierten Elektronik von links an die 3 Klammern, bitte nicht zwischen die Laschen der Klammern, und verbinden Sie alles mit den Schrauben. Für die obere, vordere Klammer geht die Schraube von links und für die obere hintere Klammer von rechts hinein. Ebenso wird die untere Schraube von rechts eingeführt. Schieben Sie die Platte nun so zurecht, dass nichts am Rahmen scheuern kann und die Platte senkrecht etwas rechts von der Mittellinie des Rahmens zu sitzen kommt. Ziehen Sie nun die Schrauben  der kompletten Einheit fest. Für die Montage an der R67 und der R51/3 geht die Nutzung der Montageplatte nicht.

Als nächstes wird der Regler/Gleichrichter, z.B. vermittels der mitgelieferten Halteplatte unter der hinteren Tankbefestigung angebracht.

Schrauben Sie dazu die unter der querliegenden Haltestrebe befindliche Mutter (Schlüsselweite 13) ab, setzen Sie das neue Halteblech mit dem Regler (Kühlrippen weisen dabei nach oben) darunter und befestigen Sie das ganze wieder mit der Mutter und der Unterlegscheibe.

Natürlich können Sie den Regler auch anders montieren.


Zudem ist der Konverter unterzubringen. Er hat genauso ein Gehäuse wie die Steuereinheit, aber eine elektrisch völlig andere Funktion.

Sie unterscheiden den Konverter von der Steuereinheit, da er 3 Kabelstränge hat, darunter eines mit langen Kabeln rot und weiß.

Im Betrieb erwärmt sich das Teil. Daher sollte es nicht direkt auf die Steuereinheit und keinesfalls irgendwo unter einem Motordeckel montiert werden.


Nebenstehendes Bild zeigt die Verkabelung aller Teile im Foto (Anklicken vergrößert das Foto).

Sehen Sie sich das Schaltbild an. Es zeigt wie die Teile untereinander zu verbinden sind.

Nachfolgend eine verbale Beschreibung der Verkabelung.


 

Verbinden Sie die Kabel wie im Schaltplan 599.2 angegeben, also:

Beginnen Sie mit dem Spannungswandler (Konverter)
Aus dem Spannungswandler kommen 3 Kabelbündel (Das unterscheidet ihn von der identisch aussehenden Steuereinheit. Hier gibt es nur zwei Kabelstränge.):
  • ein Kabelstrang mit je einem weißen und roten Kabel ohne Steckkontakt
  • ein zweiter Kabelstrang (rot, weiß, blau/weiß) mit einem 4er Plaststecker
  • ein dritter Kabelstrang (rot/grün, weiß, blau/weiß) mit einer 4er Plastbuchse
Der Kabelstrang mit den freien Kabeln: Verbinden Sie das weiße (Masse) Kabel mit Minus der Batterie und das rote (Plus) Kabel mit dem geschalteten Plus des Zündschlosses (unbedingt über eine 5A-Sicherung).
Das Kabelstück mit dem (männlichen) 4er Plaststecker ... ... verbinden Sie mit der passenden Buchse der Zündspule. Prüfen Sie das jetzt auch bei den Kabeln rot auf rot, weiß auf weiß und blau/weiß auf gelb gehen.
Das Kabelstück mit der (weiblichen) 4er Plastbuchse ... ... verbinden Sie mit dem passenden Stecker der Steuereinheit. Prüfen Sie das jetzt auch bei den Kabeln blau/weiß auf blau/weiß, weiß auf weiß und rot/grün auf rot/weiß gehen.
Bleibt der 2. Kabelstrang der Steuereinheit
(mit den Kabelfarben gelb, weiß, rot/weiß):
... wird mit den vom Sensor kommenden Kabeln (gelb und weiß) verbunden. Dazu stecken Sie das im Beipack befindliche Steckergehäuse auf die Buchse. Befestigen Sie die beiliegenden Kontaktfahnen am gelben und weißen Kabel des Sensors und führen diese so in das Steckgehäuse ein, daß gelb auf gelb und weiß auf weiß kommt. Die Kontaktfahnen müssen im Gehäuse einrasten (evtl. um 180° drehen). Das in der Buchse befindliche rot/weiße Kabel bleibt frei.
Dieses Kabelstück mit der (weiblichen) 4er Plastbuchse ...

Zum Abschluß - vor Einbau der Batterie und vor dem ersten Start - bitte in Ruhe alle Befestigungen und Verkabelungen überprüfen.
Die Zündung funktioniert sowohl mit 6V-, als auch mit 12V-Batterie ( jedoch nicht ohne!). Sie stellt sich automatisch auf die jeweilige Spannung ein.
Sollte das System nicht gleich funktionieren, bitte unsere Fehlersuchseite konsultieren. Als ersten Schritt das blaue Kabel zwischen Relais und Zündspule trennen (Kontakt abziehen), im Ausschaltbereich verstecken sich die meisten Fehler.

 

Wichtige Sicherheits- und Betriebshinweise

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Beachten Sie die vom Fahrzeughersteller und vom KFZ-Handwerk vorgeschriebenen Sicherheitshinweise und Auflagen.

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Zündanlagen erzeugen Hochspannung! Bei unseren Zündspulen bis 40.000 Volt! Das kann bei unvorsichtigem Umgang nicht nur empfindlich schmerzen, sondern vor allem für das Herz auch schädigend sein! Daher stets Sicherheitsabstand zur Elektrode und offenen Hochspannungskabeln halten und beim Test den Kerzenstecker mit einem isolierenden Gegenstand fest auf Masse drücken um die Spannung sicher abzuleiten.

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Nach Einbau bitte unbedingt die Halteschrauben des Stators und (wenn vorhanden) des Sensors auf festen Sitz prüfen. Lockern sich die Teile, kommt es zur Zerstörung. Wir ziehen die Schrauben bei der Vormontage nur lose an!

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Geben Sie der eben eingebauten Anlage erst einmal die Chance zu zünden, bevor Sie anfangen alles durchzumessen und zu prüfen, ob es auch wirklich geht. Oder noch schlimmer, gleich Veränderungen vornehmen ohne erst einmal die Anlage zum Laufen gebracht zu haben. Unsere Teile sind alle vor Auslieferung geprüft. Sie können ohnehin kaum etwas daran messen. Unterlassen Sie auf jeden Fall ein Vermessen der elektronischen Teile (darunter der Zündspule außer deren Hochspannungsausgang). Sie riskieren die Zerstörung und kommen dennoch nicht zu nutzbaren Ergebnissen! Denken Sie daran, daß es auch am Vergaser und vor allem auch den Kerzensteckern und Zündkerzen (leider auch komplett neuen) liegen kann, wenn der Motor nicht gleich läuft (in der Regel ist nach Lima-Einbau auch dessen Einstellung zu verändern). Wenn die Anlage nicht gleich läuft, prüfen Sie vor allem die Masseverbindungen, ziehen Sie dann zumindest testhalber ein neues Massekabel von unserem Regler direkt zum Motor.

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Wenn Sie eine Anlage mit Doppelzündspule haben, beachten Sie einige Besonderheiten dieser Spule. Die Zündung geht nur korrekt wenn beide Kerzen an der Spulen angeschlossen werden. Man kann also nicht mal eine Kerze abziehen um zu testen. Denn jeder Ausgang zieht sich über die Kerze des anderen Masse. Will man wirklich nur eine Seite testen, muss der andere Spulenausgang auf Masse gelegt werden.

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Der Funken klassischer Unterbrecheranlagen hat mit ca. 10.000 Volt nur eine geringe Energie und sieht daher gelb und dick aus. Der Funken unserer Anlagen ist ein Hochenergiefunken mit bis zu 40.000 Volt und daher sehr scharf gebündelt und blau, was ihn schlechter sichtbar macht. Zudem wird der Funke erst bei kickstartergetretenen Drehzahlen erzeugt. Ein bloßes Durchdrücken des Kickstarterhebels per Hand bringt keinen Funken.

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Am Fahrzeug nie elektrisch schweißen ohne vorher die gesamte Elektronik komplett abgeklemmt zu haben.

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Elektronik ist empfindlich auf Verpolung. Prüfen Sie nach Eingriffen in das System stets den richtigen Anschluß der Batterie und die richtige Verkabelung. Verpolung und Kurzschlüsse zerstören den Regler und die Zündspule. In der Regel kommt bei der Verkabelung immer Farbe auf Farbe. Ausnahmen sind in der Anleitung ausdrücklich erwähnt.

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Achten Sie bei der Montage des Rotors bitte darauf, die Magneten nicht zu beschädigen. Vermeiden Sie direkte mechanische Einwirkung auf den Rotor. Für den Transport der Lima nie den Stator in den Rotor setzen, unsere Hinweise zum Versand (Verpackung) beachten.

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Nutzen Sie keine Kerzenstecker mit einem Widerstand von mehr als 5kOhm. Denken Sie daran, daß Kerzenstecker altern und dabei ihren Widerstand erhöhen. Wenn ein Motor nur im kalten Zustand startet, ist mit sehr großer Sicherheit ein defekter Kerzenstecker die Ursache. Nutzen Sie keine sogenannten zündverstärkenden Kabel (z.B. Nology).

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Ölen Sie den Rotor außen leicht ein, er rostet sonst schnell in der aggressiven Umgebung (was nicht schädlich ist, aber unschön aussieht).

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Nutzen Sie zum Abziehen des Rotors nie einen Klauenabzieher oder einen Hammer. Dadurch können sich die Magneten lösen. Stets nur einen Einschraubabzieher M27x1.25 (siehe Einbauanleitung).

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Wenn ihr Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird, sollten Sie die Batterie (wenn vorhanden) abklemmen um eine etwaige langsame Entladung über die Dioden des Gleichrichters zu verhindern. Sie werden aber auch bei abgeklemmter Batterie nach längerer Zeit deren Entladung bemerken, das ist normal.

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Bitte beachten Sie diese Hinweise, aber lassen Sie sich zugleich auch nicht verunsichern. Vor Ihnen haben tausende Kunden unsere Anlagen schon erfolgreich eingebaut.
Viel Erfolg und viel Spaß dann beim Fahren!