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Einbauanleitung für System 70 10 999 00

Version 15.02.2008

 


WICHTIG:

Lesen Sie unbedingt erst die komplette Anleitung durch bevor Sie mit dem Einbau oder der Veränderung der Teile beginnen.
Beachten Sie die Hinweise auf der Informationsseite zum System. Vergewissern Sie sich, das die dargestellte Konfiguration des Systems tatsächlich auch den Anforderungen Ihres Motors entspricht. Falsche Zündwerte z.B. können dem Motor durchaus schaden und/oder Verletzungen beim Antreten hervorrufen (Rückschlagen des Kickstarters)
Besondere Vorsicht beim ersten Start nach dem Einbau, sollten Sie fehlverhalten feststellen, prüfen und ändern Sie die Zündeinstellung!
Unsere Systeme sind NICHT auf Verwendung mit anderen elektronischen Komponenten wie Zündungen von Drittanbietern, GPS, Handy etc geprüft und können in solchen Teilen unter Umständen Schaden anrichten
Falls Sie keine Fachkenntnisse für den Einbau besitzen, lassen Sie den Einbau bitte von einer Fachkraft oder einer entsprechenden Fachwerkstatt durchführen. Durch unsachgemäßen Einbau kann sowohl das neue System, als auch das Motorrad beschädigt werden oder gar Verletzungen des Fahrers auftreten.
Bevor Sie ein System bestellen überprüfen Sie bitte anhand der Packliste (bzw. des Fotos "Teile im Lieferumfang"), ob der von uns empfohlene Rotorabzieher im Lieferumfang enthalten ist. Wenn nicht, bestellen Sie ihn am Besten gleich mit! (Liste hier!)
Bei Beschädigung des Rotors durch Verwendung anderer (ungeeigneter) Werkzeuge und Hilfsmittel, erlischt der Gewährleistungsanspruch! 
Denken Sie auch an neue Glühlampen, Sicherungen, Hupe, Blinkgeber usw.

Wenn Sie Zugang zum Internet haben, sehen Sie sich diese Dokumentation online an. Dabei können Sie die Bilder durch Anklicken vergrößern und erhalten mehr Information. Systemliste unter: http://www.powerdynamo.biz

 


Prüfen Sie
die Verpackung
und den Rotor!

Der Rotor ist auf Schlageinwirkung (z.B. während des Transports) äußerst empfindlich. Wir packen unsere System daher stets zweifach (Karton in Karton). Sollte das System bei Ihnen über einen Wiederverkäufer einfach verpackt ankommen, informieren Sie uns bitte!
Prüfen Sie in jedem Fall vor Einbau der Einheit unbedingt den Festsitz der Magnete indem Sie mit den Fingern versuchen diese seitlich wegzuschieben.
Nach Stoßeinwirkung könnten einige der eingeklebten Magnete lose geworden sein und sich nur noch durch ihre Magnetkraft halten, was im Betrieb zu ernsten Schäden an der Anlage führen würde.
Gleichzeitig bitte die Magnete des Rotors auf Fremdkörper (z.B. Schrauben oder andere metallische Gegenstände) überprüfen.
Sie werden folgende Werkzeuge benötigen:
  • Kreuzschlitz Schraubendreher 2
  • Inbusschlüssel 4mm
  • Ringschlüssel 11, gekröpft (oder Steckschlüssel)
  • Fühllehre 0,4mm
  • Schraubendreher, mittelgroß

  • Bohrer (und Bohrmaschine) 5,3mm und 12mm (keine Angst es geht nicht an den Motor)

Um den alten Rotor abzuziehen benötigen Sie einen Abzieher M10x90 (Teil Nr. 89 99 026).
Um den neuen Rotor abzuziehen benötigen Sie einen Abzieher M27x1,25 (Teil Nr. 99 99 799 00 -nicht im Lieferumfang-).

ACHTUNG: bei Verwendung eines  Klauenabziehers lösen sich die Magnete im Rotor!


Hinweise zur alten Verkabelung: 
Die Erfahrung zeigt, dass im Laufe der Zeit an nahezu jedem Motorrad Veränderungen an der Elektrik vorgenommen wurden. Im Ergebnis dessen sind die Kabelfarben, ja selbst elektrische Verbindungen oder Teile als solche oft nicht mehr mit dem Original identisch und können daher von dem, was wir hier beschreiben abweichen. Im Zweifel sehen Sie sich bitte einen Originalschaltplan, z.B. auf der Homepage von MZ-B an.

Diese Teile sollten Sie erhalten haben!

Beachten Sie, dass der Spulenkörper nur lose auf der Grundplatte angeschraubt ist, da Sie diesen zur Montage am Kurbelgehäuse nochmals entfernen müssen (Sie bekommen sonst die Befestigungsschrauben nicht montiert).
Beachten Sie ferner, dass der Sensor nur lose angeschraubt ist, da er eingestellt werden muss. Ziehen Sie diese Schrauben nach dem Einstellen gut an.


Stellen Sie sicher, dass Ihre BK fest auf dem Ständer steht, vorzugsweise auf einer erhöhten Montageplattform, und dass Sie guten Zugang zur Frontseite des des Motors haben. Sie werden die Vorderradgabel bewegen müssen, um gut an die Lichtmaschine zu kommen.

Klemmen Sie die Batterie ab und nehmen Sie diese aus dem Motorrad heraus. Verabschieden Sie sich bitte an dieser Stelle von dem guten Stück, denn Sie benötigen ab jetzt eine Batterie 12 Volt oder Sie fahren ganz ohne Batterie. Die Anlage lässt das zu.

Ersetzen Sie an dieser Stelle gleich alle 6 Volt Glühlampen durch 12 Volt Lampen. Die Hupe kann auf 6 Volt bleiben.

Entscheiden Sie sich, welche Methode der Zündabschaltung zu nutzen möchten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, jede mit ihren Vor- und Nachteilen. Wir haben die Relaisoption vormontiert.

 
Relaisoption
(als Standard geliefert)
Vorteil: Diese Option gestattet die Nutzung des Zündschlosses wie gehabt. Es ändert sich nichts in der Bedienung des Motorrades.
Nachteil: Sie können die Anlage nicht ohne Batterie nutzen (wobei Sie im Notfall durchaus ohne Fahren können, nur die Zündabschaltung dann nicht geht).
 
Position 5 Option
Vorteil: Das Motorrad kann völlig ohne Batterie gefahren werden. Ein Plus vor allem für Oldtimer, die selten gefahren werden. 
Nachteil: Die Zündung ist nicht normal über die Ein/Aus-Stellung des Zündschlosses abschaltbar und das Fahrzeug kann auch ohne Zündschlüssel angekickt werden. Die Abschaltung erfolgt durch kurzzeitiges Schalten des Zündschlosses auf Position 5 (vormals Anschiebeposition).
 
Stoppschaltermethode
Vorteil: Das Motorrad kann ohne Batterie gefahren werden. Es gibt kein Relais welches versagen könnte.
Nachteil: Sie müssen einen zusätzlichen Stoppschalter, vorzugsweise am Lenker anbringen. 
Trick: Man kann den Lichthupenknopf als Killschalter umfunktionieren.

Lösen Sie alle zur alten Lichtmaschine, zum Regler und der Zündspule gehenden Kabel. Das sind normalerweise:
  • Kabel vom Regler, Klemme 51 (hellblau)
  • die beiden Kabel an Klemme 15 (rot)
  • Kabel an klemme D+ (gelb/schwarz)
  • Kabel an Klemme 1 (Unterbrecher)

Entfernen Sie die Lichtmaschine mit Regler und die Zündspulen.


Nehmen Sie die Paßfeder auf dem Konus der Kurbelwelle mit einer Zange ab Sie wird nicht mehr benötigt. Bitte nicht vergessen, sonst müssen Sie die Lima später noch einmal herausnehmen.

Keine Angst, die Feder hatte nicht die Aufgabe den Rotor zu halten. Sie führte nur zur korrekten Zündeinstellung, die jetzt anders erreicht wird.


Öffnen Sie das Lampengehäuse. Suchen Sie die Kabel des 3adrigen Kabelbaums, der in Ihren Motor hineinging. Hier haben Sie folgende Kabel zu entfernen:
a) ein hellblaues (oder was von der Farbe übrig ist) Kabel an Klemme 30 (vom alten Regler, Klemme 51 kommend). An Stelle dieses Kabels kommt kein neues.
b) ein gelb/schwarzes Kabel an Klemme 15 (zu den alten Zündspulen führend). Hier wird ein neues Kabel angeschlossen, welches der neue Kabelbaum mit sich bringt. Um dann nicht rätseln zu müssen welche Klemme das war, sollten Sie gleich nach Abnahme des alten Kabels ein kleines Stück (3-5cm) grünes Kabel (es liegt dem Pack bei) sozusagen als Platzhalter anklemmen.
c) ein rotes Kabel an Klemme 61 (Ladekontrolle), welches an Klemme D+ ging  Auch hier als Platzhalter das kurze Stück gelbes Kabel provisorisch anklemmen.

Lösen Sie das aus dem Batteriekasten herausführende Pluskabel vom Sicherungskasten und ziehen Sie es aus dem Kasten. Bohren Sie nun das Eingangsloch auf 12mm auf. Da die Bohrmaschine gerade zur Hand ist, bohren Sie 2 Löcher 5,3mm im Abstand der Halteöffnungen des neuen Reglers in die hintere Wand des rechten (Werkzeug)-Teiles des Batteriefaches für den neuen Regler. Bohren Sie auch mit 12mm eine Durchgangsbohrung im oberen Teil zwischen Batteriefach und Werkzeugfach - das sind die einzigen Löcher die Sie Ihrer BK antun müssen - und setzen Sie in die beiden 12mm Löcher die Gummitüllen ein.

Führen Sie das Kabel des Stators durch die Lima-Kabelöffnung des Motors nach außen, bevor Sie die Lima angeschraubt haben. Es geht dann einfacher.

Schrauben Sie den Spulenkörper der neuen Lima von der Grundplatte und ziehen Sie den Spulenkörper etwas von der Platte weg, so dass die Befestigungslöcher zugänglich werden. Achten Sie darauf die Lackisolierung der Spulen nicht zu beschädigen. Setzen sie nun die aus Stahlring und Aluminiumplatte bestehende Statorplatte anstelle der früheren Lichtmaschine in das Kurbelgehäuse. Der Sensor weist dabei nach oben, der Spulenkörper hängt locker am Kabel. Befestigen Sie die Platte mit den beiden Senkkopfschrauben M5x30. Am einfachsten erst (lose) die rechte Schraube, dann mit den Fingern die Platte am Sensor etwas nach oben anheben und die linke Schraube einsetzen. Dann beide Schrauben festziehen, wobei Sie bitte aufpassen nicht die Kabel einzuklemmen. Die Einbringung der beiden Halteschrauben ist die fummeligste Arbeit von der ganzen Installation, da die Platte recht tief sitzt, also Ruhe bewahren, es geht sicher.

Setzen Sie den Spulenkörper wieder auf die Platte, so dass die Kabel sauber durch die Plattenöffnung gehen können und nicht eingeklemmt werden. Achten Sie darauf dass der Arretierbund der Alu-Platte exakt im Innenring des Spulenkörpers zu sitzen kommt. Wenn der Spulenkörper verkantet sitzt, besteht die akute Gefahr einer Zerstörung durch Rotorkontakt. Verschrauben Sie den Spulenkörper wieder mit den 3 Innensechskantlinsenschrauben M6x30. Der Spulensatz muss, außer das die dicke schwarze Spule nicht auf Hohe des Sensors stehen darf, keine bestimmte Stellung auf der Grundplatte haben, er wird sich aber nur in einer Position vernünftig montieren lassen (mit der dicken schwarzen Spule auf ca. 1 Uhr).

Sehen Sie sich den neuen Rotor an. Sie werden auf seinem Außenumfang ein erhabenes Zeichen finden. Dieses dient der Impulsgebung. Da das System die Frühzündung in Abhängigkeit von der Drehzahl berechnet und diese Berechnung auf der Zeit basiert, die das Zeichen zum Vorbeigang am Sensor benötigt, liegt der Zündzeitpunkt stets nach kompletten Durchgang des Zeichens am Sensor.

Hier im Bild die Stellung von Rotor zum Sensor bei max. Frühzündung von 25 Grad.

Einstellungen bei bestimmten Zündwinkeln sind oftmals nicht einfach zu messen. Es ist einfacher den oberen Totpunkt (OT) festzustellen. Die Einstellung des Systems wurde daher auch auf Kolbenstellung im OT umgerechnet und markiert. Die Einstellung erfolgt somit bei Kolben im OT. Den Rest erledigt das System, welches dann, wie bei der BK benötigt, von spät 3° auf früh 25° verstellt. Die Zündeinstellung geht wie folgt:

Stecken sie nun den Rotor ganz lose auf die Kurbelwelle. Prüfen Sie an dieser Stelle das er sich frei über der Grundplatte drehen lässt und nicht unten schleift. Nun geht es an die Zündeinstellung, aber keine Bange, Sie müssen nur den oberen Totpunkt bestimmen. Dazu beide Kerzen entfernen, einen schmalen Schraubenzieher durch die linke Kerzenöffnungen stecken und mit der linken Hand halten, dann den Kickstarter mit der rechten Hand langsam herunterdrücken. Der Kolben wird den Schraubenzieher herausdrücken und an einer bestimmten Stelle wieder senken lassen. Der Punkt, an dem der Schraubenzieher am weitesten herausgedrückt wird ist der obere Totpunkt. Nehmen Sie sich Zeit für 3-4 Versuche diesen Punkt sicher zu finden. Drehen Sie das letzte Stück mit dem neuen Rotor als Drehgriff, der Kickstarter ist hier zu schnell über den OT hinweg.

Ist der Punkt bestimmt, ziehen Sie den Rotor wieder von der Kurbelwelle ohne deren Stellung zu verändern und stecken Sie ihn so wieder auf, dass die Markierung (roter Punkt auf der Rotorfläche, nicht die Erhebung auf dem Umfang !!) etwa auf Höhe Mitte Sensorkern ist. Eine kleine Abweichung nach der Seite von 1-2mm ist akzeptabel. In dieser Position schrauben Sie den Rotor mittels der Schraube M7x50 (U-Scheibe nicht vergessen) sicher fest.

Bitte nehmen Sie auf keinen Fall mechanische Veränderungen am Motorgehäuse vor. Lassen Sie auch keinesfalls den Stahlring weg, auch wenn Sie kurzzeitig (und garantiert fälschlich) der Meinung sein sollten Sie müssten dies tun, um die Grundplatte aufzusetzen. Sie sitzen dabei dem Irrtum auf, die Platte ganz auf den Boden setzen zu müssen. Sie muss aber, wie die alte Lima auch, in der weiter oben gelegenen Halterung sitzen.

(Foto zeigt anderen MZ Motor)


Drehen sie den Rotor von Hand durch. Prüfen sie den Abstand zwischen dem Sensor und der Steuernase des Rotors. Dieser muss ca. 0,4-0,6mm betragen. Sie können den Abstand nach Lösen der beiden Halteschrauben des Sensors durch Verschieben regulieren. Ziehen Sie zum Schluss die beiden Halteschrauben des Sensors gut an. Bei lockeren Schrauben kann der Sensor auf den Rotor rutschen und wird zerstört! Es ist eine gute Idee hin und wieder den Festsitz dieser Schrauben zu überprüfen.

Nun wird das neue Kabelbaumstück verlegt. Und zwar von hinten nach vorn (der große Stecker bleibt hinten im rechten Kastenteil). Verschrauben Sie den neuen Regler senkrecht im Werkzeugkasten an den neu gebohrten Löchern.

Führen Sie den neuen Kabelstrang vom Werkzeugfach beginnend durch die aufgebohrte Zwischenwand. Der ganze Kabelbaum kommt so weit durch die Zwischenwand bis die beiden abgehenden Kabel braun und rot (für die Batterie) durch die Trennwand sind. Führen Sie dann den Kabelbaum durch die aufgebohrte Originalöffnung weiter ganz aus dem Batteriefach hinaus heraus. Das zuvor herausgenommene originale Pluskabel muss jetzt wieder in das Batteriefach hinein (durch die Gummitülle durch die das neue Kabel heraus kommt) und wird wieder an der Plusklemme verschraubt. Im rechten Teil des Faches haben Sie jetzt den Regler und die Masse der Kabelei. Links bei der Batterie haben Sie das braune Minus und das rote Pluskabel, welches über das Sicherungsklemmbrett zur Batterie geführt wird. Wir haben die Steckkontakte für den Gelakku vormontiert, Sie können aber auch Ringösen anklemmen.


Verlegen Sie den neuen Kabelstrang am Rahmen unter dem Tank entlang mit den beigefügten Spannbändern. Ziehen Sie diese noch nicht fest um die Kabel noch bei Bedarf ziehen zu können. Am Lenkkopf teilt sich der Kabelbaum. Das Teilstück mit den 2 Kabeln (grün und gelb) wird ins Lampengehäuse geführt und hier anstelle der beiden farbigen Platzhalter angeschraubt.

Bevor Sie den zweiten Teilstrang mit den 4 Kabeln in Richtung Kabeleingang Motorraum führen, setzen Sie zunächst den neuen Durchführungsgummi (für den Gehäuseeingang) auf den Kabelzweig und dann das Doppel-Steckergehäuse auf die beiden schwarzen Kabel (das geht nicht vorher, da Sie sonst das Kabel nicht durch den Batteriekasten bekommen). Die Kontaktfahnen werden vom schmaleren Ende des Plastgehäuses aus eingeführt. Sie haben auf einer Seite einen kleinen Haken und werden im Gehäuse einrasten. Rasten sie nicht ein, drehen Sie die Steckerfahne um, dann rastet sie ein. Es ist gleichgültig welches der beiden schwarzen Kabel wohin kommt.


Das aus dem neuen Kabelbaum kommende braune Kabel mit der Ringöse wird durch die Gehäuseöffnung zwischen Generatorraum und Zündspulenkammer hindurch nach oben zum Zündspulenraum geführt.

Schrauben Sie die beiden Zündkabel auf in die Ausgänge der Zündspule. Das längere Kabel kommt (wenn Sie auf die Ausgangsseite der Spule sehen und diese so halten dass die flache Seite von Ihnen wegweist) auf den rechten Spulenausgang - anders ausgedrückt, wenn Sie die Spule montieren und Sie nach unten hängt wird dieses längere Label in Fahrtrichtung weisen.
Befestigen Sie die an ihrem Halteblech vormontierte neue elektronische Zündspule  mit den Schrauben M5 und den beiden Unterlegscheiben an den Befestigungsbohrungen des originalen Zündspulenhalters. Die gerade Seite des Haltebleches kommt in Richtung der Gehäusetrennstrebe, die Zündspule hängt nach unten in das Gehäuse. Vergessen Sie bitte nicht, die beiden Muttern als Distanzstücke unterzulegen.
Achten Sie auf eine gute Verlegung der Hochspannungskabel (Kerzenkabel). Das längere Kerzenkabel soll zum (in Fahrtrichtung) linken Zylinder führen, der sich von Ihnen aus bei der Montage rechts befindet (Sie blicken ja entgegen der Fahrtrichtung auf den Motor und sehen die Richtungen damit spiegelbildlich).

Auf die in Fahrtrichtung linke Schraube des Zündspulenhalters kommt das eben hochgezogene braune Massekabel mit der Öse. An der Zündspule befindet sich ein kürzeres blaues Kabel. Dieses wird zunächst in den unteren Lima-Raum hängen gelassen.


Nehmen Sie die ovale Platte mit dem vormontierten elektronischen Kennlinien-Zündversteller ("Black Box").

Sehen Sie sich bitte den kleinen blauen Schalterblock an der oberen Schmalseite der schwarzen Zündverstelleinheit an. Hier sind 2 (bei neueren Anlagen 4) kleine, von uns voreingestellte Schalter, die die korrekte Zündverstellkurve für die BK wählen. Bitte verändern Sie diese Schalterstellung nicht und prüfen Sie nach Arbeiten in der Umgebung der Schalter ob diese nicht versehentlich verstellt wurden.


Schalter 1/2 müssen auf ON, Schalter 3/4 (wenn vorhanden) von ON weg in Richtung der Zahlen stehen. Ihre Anlage funktioniert sonst nicht oder nicht richtig.

Verbinden Sie den von der Steuereinheit kommenden und bereits durch das Loch in der ovalen Platte gehende Kabel mit dem Stecker der Zündspule. Stecken Sie von der Gegenseite des Bleches den kurzen Kabelbaum der Lichtmaschine, das blaue Kabel von der Zündspule sowie das Grüne vom neuen Kabelbaum kommende und die beiden schwarzen Kabelpaare mit den Kompaktsteckern von hinten nach vorn durch die Durchgangsbohrung. Nachdem Sie das Blech mit der "Black Box" mit zwei der Deckelschrauben (M6) provisorisch gegen Abfallen gesichert haben, verbinden Sie den 2er Kompaktstecker (mit schwarzen Kabeln) und stecken Sie das blaue und das grüne Kabel auf das Relais. Diese Steckverbindungen verbleiben vor der ovalen Platte. Dort ist mehr Platz und rotiert nichts. Sehen Sie sich die Kontakte an der Unterseite des Relais an. 2 sind mit braunen Kabeln belegt, der obere Kontakt ist schwarz abgedeckt, der untere und der linke sind frei. Stecken Sie jetzt das blaue von der Zündspule kommende Kabel auf den unteren, also der ovalen Platte am nächsten liegenden Steckfahne. Das grüne Kabel kommt auf die jetzt einzig freie, linke Steckfahne. Bei Verwechslung geht die Zündung nicht. Zudem fliegt Ihnen die Sicherung beim Anschalten durch. Im Schaltplan ist die Relaisbelegung eingezeichnet.

Entfernen Sie die provisorischen Gehäuseschrauben welche die ovale Platte hielten, setzen Sie den Deckel des  Limagehäuses auf und schrauben Sie ihn zu. Wenn Sie die 3 Schrauben vorher durch die Platte (die nun so eine Art Zwischendichtung darstellt) fädeln, erleichtern Sie sich die Arbeit. Achtung, keine Kabel einklemmen.


Hinweise für die Abschaltung bei Position 5 Methode (keine Batterie)
Die Abschaltung der Zündung erfolgt, indem bei Getriebe im Leergang kurzzeitig auf Pos.5 geschaltet wird. Dazu müssen Leergangbirne und Leergangschalter funktionieren. Sonst geht es nicht!

Ist der Motor zum Stillstand gekommen, schaltet man auf Aus und kann den Schlüssel abziehen.

Hinweis:
Der Motor ist jedoch dann auch ohne Zündschlüssel wieder ankickbar.

Das neue grüne Kabel wird bei dieser Variante NICHT mit Klemme 15/54, sondern mit Klemme 61 verbunden, an welcher kein anderes Kabel gehen darf.

Das gelbe Kabel bleibt ungenutzt frei.

Die Kontrollbirne für die Ladekontrolle ist zu entfernen (wichtig!). Sie geht ohnehin ohne Batterie nicht und nur ohne Batterie macht die Pos.5 Methode Sinn. Sie benötigen jedoch die Birne für die Leerganganzeige.

Das Relais auf der ovalen Platte wird nicht benötigt und kann entfernt werden. 
Das blau/weise Kabel der Zündspule wird mit dem neuen grünen Kabel verbunden, welches jetzt zu Klemme 61 geht. In dieser Schaltung wird bei Stellung 5 das blau/weise Ausschaltkabel der Zündspule über Klemme 61 mit Klemme 15 verbunden und bekommt dort über die Leergangbirne und den Leergangschalter Masse.

Verbinden Sie die Kabel wie im Schaltplan 92xr12 angegeben, also:

*

Um den Kabeldurchgang durch enge Öffnungen zu erleichtern bzw. erst zu ermöglichen, wurde der Stecker des zur neuen Steuereinheit führende Kabels von der neuen Lichtmaschine noch nicht auf die Kontaktfahnen am Kabelende gesteckt. Sie sollten den Stecker erst befestigen, wenn das Kabel endgültig durch die Motoröffnung geführt wurde. Dazu ...

... nehmen Sie den weiblichen Stecker der Steuereinheit mit den Kabelfarben rot, weiß und gelb.

Stecken Sie die lose mitgelieferte 4er-Steckerhülse auf diesen Stecker und führen Sie die losen Kabel der Lichtmaschine (rot, weiß und gelb) mit den Kontaktfahnen hinten in den Stecker ein. Achten Sie darauf, daß die Steckerfahnen in dem Steckergehäuse einrasten. Dabei ist strikt auf die korrekte Position dieser Kabel im Stecker zu achten:

  • weiß auf weiß
  • rot auf rot
  • gelb auf gelb
Wenn Sie die Kabel wieder aus dem Steckergehäuse entfernen möchten (oder müssen), verwenden Sie am besten eine aufgebogene Büroklammer und drücken mit dieser die Widerhaken der Kontaktfahnen zur Seite, so das sich die Stecker lösen lassen.

*

Der zweite Stecker der Steuereinheit wird mit dem Stecker der Zündspule verbunden. Auch das geht nur in einer Stellung. Dabei kommen ...

  • rot auf rot
  • weiß auf weiß
  • blau/weiß der Steuereinheit auf gelb der Zündspule
*

ACHTUNG! Verlegen Sie keinesfalls das/die Zündkabel und das/die Kabel der Steuereinheit zusammen in einer gemeinsamen Umhüllung oder anderweitig über eine längere Strecke parallel zueinander. Das führt zu Rückkopplungen und damit Störungen in der Zündung, unter Umständen sogar zur Zerstörung der Steuereinheit.

*

Der neue Regler/Gleichrichter hat einen Kompaktstecker mit 6 Steckmöglichkeiten, von denen eine frei ist (vor November 2007 waren es zwei). Zu dem Regler wird (ab Auslieferung November 2007) ein passendes Gegenstück geliefert in welches nachfolgende Kabel einzuführen sind und die dort einrasten müssen.

*

Die beiden schwarzen Kabel der neuen Lichtmaschine ...

... kommen auf die Klemmen 1/4 des neuen Gleichrichters (von dort gehen dann auch schwarze Kabel in den Regler hinein). Es ist dabei egal welches Kabel auf welche der beiden Klemmen (1/4) kommt, da hier Wechselstrom eingespeist wird.

* Das neue braune Kabel mit der Ringöse an einer Seite ...

... verbindet Klemme 3 des Reglers/Gleichrichters (von dort geht auch ein braunes Kabel in den Regler hinein) mit dem Minuspol der Batterie bzw. solider Masse. Achtung, nicht verpolen! 

*

Das neue rote Kabel mit der Ringöse an einer Seite ...

 

... verbindet Klemme 5 des Reglers/Gleichrichters (von dort geht auch ein rotes Kabel in den Regler hinein) mit dem Pluspol der Batterie bzw. der Klemme der Sicherungsbox an welche das Stromkabel der alten Lichtmaschine ging (bei deutschen Motorräder: Klemme 51).

Stellen Sie sicher, daß zwischen Batterie und Bordnetz eine 16A-Sicherung verwendet wird. Sollte sich eine alte, stärkere Sicherung (wegen der ursprünglichen 6Volt-Anlage) am Zündschloß befinden, ersetzen Sie diese bitte.

*

Das grün/rote Kabel des neuen Reglers an Klemme 6 ...

 

Hinweis:
Bei vor November 2007 ausgelieferten Reglern hatte dieses Kabel einen separaten Stecker.

... ist für den Anschluß der Ladekontrolle. Hier wird (so vorhanden) die Kontrollleuchte angeklemmt. Das funktioniert natürlich nur bei Vorhandensein einer Batterie. Wird die Kontrollleuchte dennoch auch ohne Batterie angeklemmt, wird sie bei laufendem Motor halbdunkel leuchten, obwohl Strom erzeugt wird. Kurzum, ohne Batterie bleibt der Anschluß frei. Ebenso wenn keine Leuchte vorhanden ist.

*

Bleibt das blaue (mitunter auch blau/weiße) Kabel der Zündspule - das Ausschaltkabel.

 

Wird es mit Masse verbunden,
geht die Zündung aus!

Hinweis:
Bei Zündungsstörungen als erstes dieses Kabel abklemmen (Stecker ziehen). Meist geht die Fahrt dann weiter (näheres siehe Technische Hilfe)!

Abschaltung über extra Ausschalter:
Das Relais wird nicht montiert. Das blau(/weiß)e Kabel der Zündspule wird mit einem gegen Masse schaltenden Ausschalter (z.B. ein am Lenker zu befestigender Tastknopf) verbunden. Weitere Hinweise in der Information zur Abschaltung. Alternativ können Sie ein gegen Masse ausschaltendes Zündschloß einsetzen.
Batterievariante:
Klemmen Sie das braune Kabel des Relais mit der Ringöse auf Masse. Führen Sie das längere schwarze Kabel des Relais zu einer in Position "Ein" Strom führenden Klemme des Hauptschalters (Zündschloß; bei deutschen Motorrädern: Klemme 15 oder 54).
Verbinden Sie das blaue (von Klemme 30 des Relais kommende) Kabel mit dem blau(/weiß)en der Zündspule. Dieses Kabel wäre im Notfall eines Batterieversagens unterwegs abzuziehen, um weiterfahren zu können. (Der Motor lässt sich dann aber nicht abschalten!)
Relaisbelegung
(wenn diese Option genutzt wird):
Das braune Kabel  mit der Ringöse von Klemmen 87a und 86 kommt auf Masse.

Das schwarze von Klemme 85 geht an das Zündschloß (stromführende Klemme bei "Ein").

* Das Hochspannungskabel (Zündkabel) ...

Bitte verwenden Sie keine "Nology Superkabel" ("hot wire"). Diese führen bei Powerdynamo Anlagen zu Störungen und können zu Schäden an der Elektronik führen.

... schrauben Sie in die Zündspule ein und setzen die Gummikappe darüber. Das geht natürlich einfacher, wenn Sie das vor der Montage der Spule am Fahrzeug machen. Bitte benutzen Sie auch das mitgelieferte Zündkabel und kein altes, undefiniertes Kabel.
Sie tun sich einen Gefallen, wenn Sie an dieser Stelle Ihrem Motorrad neue Zündkerzen und neue Kerzenstecker (vorzugsweise mit 0-2kOhm Widerstand) spendieren. Mehr als genug Störungen lassen sich auf "scheinbar gute" Kabel, Kerzen und Stecker (darunter nagelneue) zurückführen!
Verwenden Sie keine Zündkerzen mit innerem Entstörwiderstand. NGK (z.Bsp.) bietet solche mit "R" ("R" für Resistor) codierte Zündkerzen an.
*

 

 
 

Bei unseren Doppelzündspulen gehen beide Ausgänge an die Zündkerzen und erst über diese auf Masse.

Der typische Widerstand zwischen den beiden Ausgängen beträgt 6,2kOhm. Beide Kanäle feuern immer gleichzeitig (was übrigens bei sehr vielen Zündsystemen der Fall und bedenkenlos ist). Die Funken haben jedoch auf beiden Seiten jeweils um 180 Grad verschobene Phasen, was bei Messungen mit dem Stroboskop zu berücksichtigen ist.

Die Zündung geht nur korrekt wenn beide Kerzen an der Spulen angeschlossen werden. Man kann also nicht mal eine Kerze abziehen um zu testen. Denn jeder Ausgang zieht sich über die Kerze des anderen Ausgangs Masse. Will man wirklich nur eine Seite testen, muss der andere Spulenausgang auf Masse gelegt werden. Dann ist die Schaltung wie bei einer Zündspule mit einem Ausgang (siehe oben). Ist der Stromfluß einer Seite unterbrochen geht entweder gar nichts, oder das System holt sich Masse vom nächstliegenden Punkt. Häufig ist dann Feuerwerk um die Zündspule herum die Folge. Wer wirklich zwei getrennte Ausgänge benötigt muss 2 Einzelspulen verwenden.

*

Zum Abschluß - vor Einbau der Batterie und vor dem ersten Start - bitte in Ruhe alle Befestigungen und Verkabelungen überprüfen. Denken Sie daran alle Glühlampen von 6 auf 12 Volt zu tauschen. Denken Sie auch daran, daß Sie ab jetzt eine 12V-Batterie benötigen. Die Hupe kann auf 6 Volt bleiben.

Sollte das System nicht gleich funktionieren, bitte unsere Fehlersuchseite konsultieren. Als ersten Schritt das blaue Kabel zwischen Relais und Zündspule trennen (Kontakt abziehen), im Ausschaltbereich verstecken sich die meisten Fehler. 

* WICHTIG: Bitte beachten Sie, daß bei einer etwaigen (früheren) Regenerierung der Kurbelwelle deren Lichtmaschinenzapfen überdreht und damit kürzer wurde. Dadurch kommt der Rotor tiefer und es kann zu einer Berührung zwischen Rotor (die Nieten sind der tiefste Punkt) und Statorspule kommen. Das Ergebnis ist ein zerstörter Stator und damit Zündausfall.
Weitere Info dazu siehe (online) hier!
 

Wichtige Sicherheits- und Betriebshinweise

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Beachten Sie die vom Fahrzeughersteller und vom KFZ-Handwerk vorgeschriebenen Sicherheitshinweise und Auflagen.

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Zündanlagen erzeugen Hochspannung! Bei unseren Zündspulen bis 40.000 Volt! Das kann bei unvorsichtigem Umgang nicht nur empfindlich schmerzen, sondern vor allem für das Herz auch schädigend sein! Daher stets Sicherheitsabstand zur Elektrode und offenen Hochspannungskabeln halten und beim Test den Kerzenstecker mit einem isolierenden Gegenstand fest auf Masse drücken um die Spannung sicher abzuleiten.

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Nach Einbau bitte unbedingt die Halteschrauben des Stators und (wenn vorhanden) des Sensors auf festen Sitz prüfen. Lockern sich die Teile, kommt es zur Zerstörung. Wir ziehen die Schrauben bei der Vormontage nur lose an!

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Geben Sie der eben eingebauten Anlage erst einmal die Chance zu zünden, bevor Sie anfangen alles durchzumessen und zu prüfen, ob es auch wirklich geht. Oder noch schlimmer, gleich Veränderungen vornehmen ohne erst einmal die Anlage zum Laufen gebracht zu haben. Unsere Teile sind alle vor Auslieferung geprüft. Sie können ohnehin kaum etwas daran messen. Unterlassen Sie auf jeden Fall ein Vermessen der elektronischen Teile (darunter der Zündspule außer deren Hochspannungsausgang). Sie riskieren die Zerstörung und kommen dennoch nicht zu nutzbaren Ergebnissen! Denken Sie daran, daß es auch am Vergaser und vor allem auch den Kerzensteckern und Zündkerzen (leider auch komplett neuen) liegen kann, wenn der Motor nicht gleich läuft (in der Regel ist nach Lima-Einbau auch dessen Einstellung zu verändern). Wenn die Anlage nicht gleich läuft, prüfen Sie vor allem die Masseverbindungen, ziehen Sie dann zumindest testhalber ein neues Massekabel von unserem Regler direkt zum Motor.

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Wenn Sie eine Anlage mit Doppelzündspule haben, beachten Sie einige Besonderheiten dieser Spule. Die Zündung geht nur korrekt wenn beide Kerzen an der Spulen angeschlossen werden. Man kann also nicht mal eine Kerze abziehen um zu testen. Denn jeder Ausgang zieht sich über die Kerze des anderen Masse. Will man wirklich nur eine Seite testen, muss der andere Spulenausgang auf Masse gelegt werden.

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Der Funken klassischer Unterbrecheranlagen hat mit ca. 10.000 Volt nur eine geringe Energie und sieht daher gelb und dick aus. Der Funken unserer Anlagen ist ein Hochenergiefunken mit bis zu 40.000 Volt und daher sehr scharf gebündelt und blau, was ihn schlechter sichtbar macht. Zudem wird der Funke erst bei kickstartergetretenen Drehzahlen erzeugt. Ein bloßes Durchdrücken des Kickstarterhebels per Hand bringt keinen Funken.

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Am Fahrzeug nie elektrisch schweißen ohne vorher die gesamte Elektronik komplett abgeklemmt zu haben.

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Elektronik ist empfindlich auf Verpolung. Prüfen Sie nach Eingriffen in das System stets den richtigen Anschluß der Batterie und die richtige Verkabelung. Verpolung und Kurzschlüsse zerstören den Regler und die Zündspule. In der Regel kommt bei der Verkabelung immer Farbe auf Farbe. Ausnahmen sind in der Anleitung ausdrücklich erwähnt.

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Achten Sie bei der Montage des Rotors bitte darauf, die Magneten nicht zu beschädigen. Vermeiden Sie direkte mechanische Einwirkung auf den Rotor. Für den Transport der Lima nie den Stator in den Rotor setzen, unsere Hinweise zum Versand (Verpackung) beachten.

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Nutzen Sie keine Kerzenstecker mit einem Widerstand von mehr als 5kOhm. Denken Sie daran, daß Kerzenstecker altern und dabei ihren Widerstand erhöhen. Wenn ein Motor nur im kalten Zustand startet, ist mit sehr großer Sicherheit ein defekter Kerzenstecker die Ursache. Nutzen Sie keine sogenannten zündverstärkenden Kabel (z.B. Nology).

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Ölen Sie den Rotor außen leicht ein, er rostet sonst schnell in der aggressiven Umgebung (was nicht schädlich ist, aber unschön aussieht).

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Nutzen Sie zum Abziehen des Rotors nie einen Klauenabzieher oder einen Hammer. Dadurch können sich die Magneten lösen. Stets nur einen Einschraubabzieher M27x1.25 (siehe Einbauanleitung).

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Wenn ihr Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird, sollten Sie die Batterie (wenn vorhanden) abklemmen um eine etwaige langsame Entladung über die Dioden des Gleichrichters zu verhindern. Sie werden aber auch bei abgeklemmter Batterie nach längerer Zeit deren Entladung bemerken, das ist normal.

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Bitte beachten Sie diese Hinweise, aber lassen Sie sich zugleich auch nicht verunsichern. Vor Ihnen haben tausende Kunden unsere Anlagen schon erfolgreich eingebaut.
Viel Erfolg und viel Spaß dann beim Fahren!