Powerdynamo bringt Ihrem Oldtimer Motorrad 
wieder Zündung und Licht 

Gesellschaft

Produkte

Technische Hilfe

Suche

     

Einbauanleitung für System 71 79 799 00

 Version 23.06.2008

 


WICHTIG:

Lesen Sie unbedingt erst die komplette Anleitung durch bevor Sie mit dem Einbau oder der Veränderung der Teile beginnen.
Beachten Sie die Hinweise auf der Informationsseite zum System. Vergewissern Sie sich, das die dargestellte Konfiguration des Systems tatsächlich auch den Anforderungen Ihres Motors entspricht. Falsche Zündwerte z.B. können dem Motor durchaus schaden und/oder Verletzungen beim Antreten hervorrufen (Rückschlagen des Kickstarters)
Besondere Vorsicht beim ersten Start nach dem Einbau, sollten Sie fehlverhalten feststellen, prüfen und ändern Sie die Zündeinstellung!
Unsere Systeme sind NICHT auf Verwendung mit anderen elektronischen Komponenten wie Zündungen von Drittanbietern, GPS, Handy etc geprüft und können in solchen Teilen unter Umständen Schaden anrichten
Falls Sie keine Fachkenntnisse für den Einbau besitzen, lassen Sie den Einbau bitte von einer Fachkraft oder einer entsprechenden Fachwerkstatt durchführen. Durch unsachgemäßen Einbau kann sowohl das neue System, als auch das Motorrad beschädigt werden oder gar Verletzungen des Fahrers auftreten.
Bevor Sie ein System bestellen überprüfen Sie bitte anhand der Packliste (bzw. des Fotos "Teile im Lieferumfang"), ob der von uns empfohlene Rotorabzieher im Lieferumfang enthalten ist. Wenn nicht, bestellen Sie ihn am Besten gleich mit! (Liste hier!)
Bei Beschädigung des Rotors durch Verwendung anderer (ungeeigneter) Werkzeuge und Hilfsmittel, erlischt der Gewährleistungsanspruch! 
Denken Sie auch an neue Glühlampen, Sicherungen, Hupe, Blinkgeber usw.

Wenn Sie Zugang zum Internet haben, sehen Sie sich diese Dokumentation online an. Dabei können Sie die Bilder durch Anklicken vergrößern und erhalten mehr Information. Systemliste unter: http://www.powerdynamo.biz

 


Prüfen Sie
die Verpackung
und den Rotor!

Der Rotor ist auf Schlageinwirkung (z.B. während des Transports) äußerst empfindlich. Wir packen unsere System daher stets zweifach (Karton in Karton). Sollte das System bei Ihnen über einen Wiederverkäufer einfach verpackt ankommen, informieren Sie uns bitte!
Prüfen Sie in jedem Fall vor Einbau der Einheit unbedingt den Festsitz der Magnete indem Sie mit den Fingern versuchen diese seitlich wegzuschieben.
Nach Stoßeinwirkung könnten einige der eingeklebten Magnete lose geworden sein und sich nur noch durch ihre Magnetkraft halten, was im Betrieb zu ernsten Schäden an der Anlage führen würde.
Gleichzeitig bitte die Magnete des Rotors auf Fremdkörper (z.B. Schrauben oder andere metallische Gegenstände) überprüfen.
Um den neuen Rotor abzuziehen benötigen Sie einen Abzieher M27x1,25 (Teil Nr. 99 99 799 00 -nicht im Lieferumfang-).

ACHTUNG: Bei Verwendung eines  Klauenabziehers lösen sich die Magnete im Rotor!


Diese Teile sollten Sie erhalten haben!

Beachten Sie, dass der Sensor nur lose auf der Grundplatte angeschraubt ist, da Sie diesen noch einstellen müssen.

Stellen Sie sicher, dass Sie guten Zugang zur Lichtmaschinenseite des Motors haben.

Klemmen Sie die Batterie ab und nehmen Sie diese aus dem Fahrzeug heraus. Verabschieden Sie sich bitte an dieser Stelle von dem guten Stück, denn Sie benötigen ab jetzt eine Batterie 12 Volt. Entfernen Sie alle 6 Volt Birnen aus Scheinwerfer, Tachobeleuchtung, Blinker und Rücklicht. Die alte Hupe kann bleiben. 

Lösen Sie nun alle Kabel an Ihrer alten Lima und entfernen Sie diese. Nehmen Sie die Passfeder auf dem Konus der Kurbelwelle mit einer Zange ab. Sie wird nicht mehr benötigt! Bitte nicht vergessen sonst müssen Sie die Lima später noch einmal herausnehmen. Keine Angst, die entfernte Passfeder hatte nicht die Aufgabe den Rotor zu sichern, sonder nur zu verhindern, dass er falsch angesteckt wird.

Nehmen Sie die vormontierte Deckelhalteplatte von der neuen Lima ab und stecken Sie die vormontierte Einheit Grundplatte/Stator an die Aufnahme für die Lichtmaschine des Kurbelgehäuses und verschrauben Sie diese mit den beiden Schrauben M8.

Sie sollten die Schrauben dabei in der Mitte der Langlöcher setzen um nach beiden Seiten Verstellmöglichkeit zu haben.

Sehen Sie sich den neuen Rotor an. Sie werden auf seinem Außenumfang ein erhabenes Zeichen finden. Dieses dient der Impulsgebung. Kommt der Beginn des Zeichens auf Höhe Sensorkern, erfolgt die Zündung.

Entfernen Sie die Zündkerze. Stecken Sie den neuen Rotor handfest auf die Kurbelwelle um die Gelegenheit zu haben die Welle damit zu drehen. Bringen Sie den Kolben in die Stellung Zündzeitpunkt. Das sind optimal 2-2,5mm vor OT.

Ziehen Sie nun den Rotor leicht von der Kurbelwelle und stecken ihn dann wieder so auf die Kurbelwelle, dass die in Drehrichtung (im Uhrzeigersinn!) rechte Kante des Zeichens an der linken Kante des Sensorkernes steht. Achten Sie während dieser Operation darauf das sich die Kurbelwelle nicht verdreht (die Magneten ziehen gerne seitlich). Verdreht sich was, bitte noch einmal beginnen. In dieser Position schrauben Sie den Rotor mittels der Schraube M8x50 (Vergessen sie bitte nicht die Unterlegscheibe!) sicher fest. 

Keine Angst, die entfernte Paßfeder hatte nicht die Aufgabe den Rotor zu sichern, sondern nur zu verhindern, dass er falsch angesteckt wird. Jetzt haben Sie aber die Markierung und den Sensorkern. Zum erneuten Lösen des Rotors verwenden Sie einen Abzieher M27x1,25.

Drehen sie den Rotor von Hand durch. Prüfen sie den Abstand zwischen dem Sensor und der Steuernase des Rotors. Dieser muss ca. 0,4mm betragen. Sie können den Abstand nach Lösen der beiden Halteschrauben des Sensors durch Verschieben regulieren. Sensorschrauben dann wieder richtig fest ziehen! Vergewissern Sie sich bitte auch das der Rotor nicht unten auf der Grundplatte schleift.

Die Zündung ist jetzt eingestellt. Bei Bedarf kann diese durch Abnehmen des Rotors und Aufsetzen im Winkel zu dieser Grundeinstellung theoretisch beliebig verändert werden.

Setzen Sie die zu Beginn der Arbeiten entfernte Halteplatte für den Deckel wieder auf. Diese sitzt auf 2 Distanzröhrchen und wird mit 2 Schrauben M8x60 auf der Grundplatte gehalten.

Die obere Seite der Platte ist durch eine kleine Anbohrung gekennzeichnet. Stecken Sie die Schrauben von oben zunächst durch die Platte und dann die Distanzbuchsen und verschrauben Sie das Ganze an der Grundplatte.

 

FOTO benötigt

Befestigen sie den elektronischen Gleichrichter/Regler, das Relais und die elektronische Zündspule an einer geeigneten Stelle.

Sie können die Teile aber auch an jede beliebige andere Stelle positionieren.

 

 


Dieses System ist, trotz Vorhandenseins eines magnetischen Polrades eine Batteriezündung.
Diese Version wurde gewählt um ein Starten bei niedrigen Drehzahlen zu ermöglichen bzw. zu vereinfachen.
* Die Kondensatorzündung wird aus einer über Konverter aus der Batteriespannung erzeugten Wechselspannung von 340 Volt gespeist.
Verbinden Sie die Kabel wie im Schaltplan 71x-bat angegeben, also:

*

Teile der Magnetzündung
Die Magnetzündung ist durch Abklemmen des roten Kabels des Stators deaktiviert.
ACHTUNG: Dieses rote Kabel unter keinen Umständen anklemmen!

*

Teile der Lichtstromerzeugung

Der neue Regler/Gleichrichter hat einen Kompaktstecker mit 6 Steckmöglichkeiten, von denen eine frei ist (vor November 2007 waren es zwei). Zu dem Regler wird (ab Auslieferung November 2007) ein passendes Gegenstück geliefert in welches nachfolgende Kabel einzuführen sind und die dort einrasten müssen.
* Die beiden schwarzen Kabel der neuen Lichtmaschine ...

... kommen auf die Klemmen 1/4 des neuen Gleichrichters (von dort gehen dann auch schwarze Kabel in den Regler hinein). Es ist dabei egal welches Kabel auf welche der beiden Klemmen (1/4) kommt, da hier Wechselstrom eingespeist wird.

* Das neue braune Kabel mit der Ringöse an einer Seite ...

... verbindet Klemme 3 des Reglers/Gleichrichters (von dort geht auch ein braunes Kabel in den Regler hinein) mit dem Minuspol der Batterie bzw. solider Masse. Achtung, nicht verpolen! 

*

Das neue rote Kabel mit der Ringöse an einer Seite ...

 

... verbindet Klemme 5 des Reglers/Gleichrichters (von dort geht auch ein rotes Kabel in den Regler hinein) mit dem Pluspol der Batterie bzw. der Klemme der Sicherungsbox an welche das Stromkabel der alten Lichtmaschine ging (bei deutschen Motorräder: Klemme 51).

Stellen Sie sicher, daß zwischen Batterie und Bordnetz eine 8A-Sicherung verwendet wird. Sollte sich eine alte, stärkere Sicherung (wegen der ursprünglichen 6Volt-Anlage) am Zündschloß befinden, ersetzen Sie diese bitte.
*

Das grün/rote Kabel des neuen Reglers an Klemme 6 ...

 

Hinweis:
Bei vor November 2007 ausgelieferten Reglern hatte dieses Kabel einen separaten Stecker.

... ist für den Anschluß der Ladekontrolle. Hier wird (so vorhanden) die Kontrollleuchte angeklemmt. Das funktioniert natürlich nur bei Vorhandensein einer Batterie. Wird die Kontrollleuchte dennoch auch ohne Batterie angeklemmt, wird sie bei laufendem Motor halbdunkel leuchten, obwohl Strom erzeugt wird. Kurzum, ohne Batterie bleibt der Anschluß frei. Ebenso wenn keine Leuchte vorhanden ist.

* Teile zur Batterieunterstützung

Der Konverter setzt die Spannung der Batterie in eine Wechselspannung von 340 Volt um, die die Ladung der Kondensatorzündung verstärkt.

Je Drehzahl und damit Funkenmenge benötigt der Konverter (wie eine normale Zündspule auch) zwischen 10 und 15 Watt.

* Das rote Kabel des Konverters ... ... ist das Kabel zur Einspeisung der Batteriespannung. Es wird auf eine bei "EIN" stromführende Klemme des Zündschlosses gelegt (bei deutschen Motorräder: Klemme 15), die den Konverter ein und ausschaltet.
* Das weiße Kabel des Konverters ... ... kommt auf Masse (Minus der Batterie).
* Der 4er Stecker des Konverters (mit den Kabeln rot, weiß, blau/weiß und grün/rot) ... ... wird auf den passenden Stecker der Zündspule gesteckt. Hier kommen:
  • rot auf rot
  • weiß auf braun
  • blau/weiß auf gelb
  • grün/rot bleibt unverbunden.
* Der 4er Stecker des Konverters (mit den Kabeln grün/rot, weiß, blau/weiß und weiß):

Stecken Sie die lose mitgelieferte 4er-Steckerhülse auf diesen Stecker und führen Sie die losen Kabel der Lichtmaschine (gelb und weiß) mit den Kontaktfahnen hinten in den Stecker ein. Achten Sie darauf, daß die Steckerfahnen in dem Steckergehäuse einrasten. Dabei ist strikt auf die korrekte Position dieser Kabel im Stecker zu achten:

  • weiß auf weiß
  • blau/weiß auf gelb
  • grün/rot bleibt unverbunden.
  • ebenso wird das von der Lichtmaschine kommende rote Kabel nicht angeschlossen

 

Wenn Sie die Kabel wieder aus dem Steckergehäuse entfernen möchten (oder müssen), verwenden Sie am besten eine aufgebogene Büroklammer und drücken mit dieser die Widerhaken der Kontaktfahnen zur Seite, so das sich die Stecker lösen lassen.

*

Hochspannungskabel
Die Hochspannungskabel (Zündkabel) ...

Bitte verwenden Sie keine "Nology Superkabel" ("hot wire"). Diese führen bei Powerdynamo Anlagen zu Störungen und können zu Schäden an der Elektronik führen.

... schrauben Sie in die Zündspule ein und setzen die Gummikappen darüber. Das geht natürlich einfacher, wenn Sie das vor der Montage der Spule am Fahrzeug machen. Bitte benutzen Sie auch das mitgelieferte Zündkabel und kein altes, undefiniertes Kabel.
Sie tun sich einen Gefallen, wenn Sie an dieser Stelle Ihrem Motorrad neue Zündkerzen und neue Kerzenstecker (vorzugsweise mit 0-2kOhm Widerstand) spendieren. Mehr als genug Störungen lassen sich auf "scheinbar gute" Kabel, Kerzen und Stecker (darunter nagelneue) zurückführen!
Verwenden Sie keine Zündkerzen mit innerem Entstörwiderstand. NGK (z.Bsp.) bietet solche mit "R" ("R" für Resistor) codierte Zündkerzen an.

*

Zum Abschluß - vor Einbau der Batterie und vor dem ersten Start - bitte in Ruhe alle Befestigungen und Verkabelungen überprüfen.
Denken Sie daran alle Glühlampen von 6 auf 12 Volt zu tauschen. Denken Sie auch daran, daß Sie ab jetzt eine 12V-Batterie benötigen. Die Hupe kann auf 6 Volt bleiben.
Sollte das System nicht gleich funktionieren, bitte unsere Fehlersuchseite konsultieren. 

* WICHTIG: Bitte beachten Sie, daß bei einer etwaigen (früheren) Regenerierung der Kurbelwelle deren Lichtmaschinenzapfen überdreht und damit kürzer wurde. Dadurch kommt der Rotor tiefer und es kann zu einer Berührung zwischen Rotor (die Nieten sind der tiefste Punkt) und Statorspule kommen. Das Ergebnis ist ein zerstörter Stator und damit Zündausfall.
Weitere Info dazu siehe (online) hier!
 

Wichtige Sicherheits- und Betriebshinweise

#

Beachten Sie die vom Fahrzeughersteller und vom KFZ-Handwerk vorgeschriebenen Sicherheitshinweise und Auflagen.

#

Zündanlagen erzeugen Hochspannung! Bei unseren Zündspulen bis 40.000 Volt! Das kann bei unvorsichtigem Umgang nicht nur empfindlich schmerzen, sondern vor allem für das Herz auch schädigend sein! Daher stets Sicherheitsabstand zur Elektrode und offenen Hochspannungskabeln halten und beim Test den Kerzenstecker mit einem isolierenden Gegenstand fest auf Masse drücken um die Spannung sicher abzuleiten.

#

Nach Einbau bitte unbedingt die Halteschrauben des Stators und (wenn vorhanden) des Sensors auf festen Sitz prüfen. Lockern sich die Teile, kommt es zur Zerstörung. Wir ziehen die Schrauben bei der Vormontage nur lose an!

#

Geben Sie der eben eingebauten Anlage erst einmal die Chance zu zünden, bevor Sie anfangen alles durchzumessen und zu prüfen, ob es auch wirklich geht. Oder noch schlimmer, gleich Veränderungen vornehmen ohne erst einmal die Anlage zum Laufen gebracht zu haben. Unsere Teile sind alle vor Auslieferung geprüft. Sie können ohnehin kaum etwas daran messen. Unterlassen Sie auf jeden Fall ein Vermessen der elektronischen Teile (darunter der Zündspule außer deren Hochspannungsausgang). Sie riskieren die Zerstörung und kommen dennoch nicht zu nutzbaren Ergebnissen! Denken Sie daran, daß es auch am Vergaser und vor allem auch den Kerzensteckern und Zündkerzen (leider auch komplett neuen) liegen kann, wenn der Motor nicht gleich läuft (in der Regel ist nach Lima-Einbau auch dessen Einstellung zu verändern). Wenn die Anlage nicht gleich läuft, prüfen Sie vor allem die Masseverbindungen, ziehen Sie dann zumindest testhalber ein neues Massekabel von unserem Regler direkt zum Motor.

#

Wenn Sie eine Anlage mit Doppelzündspule haben, beachten Sie einige Besonderheiten dieser Spule. Die Zündung geht nur korrekt wenn beide Kerzen an der Spulen angeschlossen werden. Man kann also nicht mal eine Kerze abziehen um zu testen. Denn jeder Ausgang zieht sich über die Kerze des anderen Masse. Will man wirklich nur eine Seite testen, muss der andere Spulenausgang auf Masse gelegt werden.

#

Der Funken klassischer Unterbrecheranlagen hat mit ca. 10.000 Volt nur eine geringe Energie und sieht daher gelb und dick aus. Der Funken unserer Anlagen ist ein Hochenergiefunken mit bis zu 40.000 Volt und daher sehr scharf gebündelt und blau, was ihn schlechter sichtbar macht. Zudem wird der Funke erst bei kickstartergetretenen Drehzahlen erzeugt. Ein bloßes Durchdrücken des Kickstarterhebels per Hand bringt keinen Funken.

#

Am Fahrzeug nie elektrisch schweißen ohne vorher die gesamte Elektronik komplett abgeklemmt zu haben.

#

Elektronik ist empfindlich auf Verpolung. Prüfen Sie nach Eingriffen in das System stets den richtigen Anschluß der Batterie und die richtige Verkabelung. Verpolung und Kurzschlüsse zerstören den Regler und die Zündspule. In der Regel kommt bei der Verkabelung immer Farbe auf Farbe. Ausnahmen sind in der Anleitung ausdrücklich erwähnt.

#

Achten Sie bei der Montage des Rotors bitte darauf, die Magneten nicht zu beschädigen. Vermeiden Sie direkte mechanische Einwirkung auf den Rotor. Für den Transport der Lima nie den Stator in den Rotor setzen, unsere Hinweise zum Versand (Verpackung) beachten.

#

Nutzen Sie keine Kerzenstecker mit einem Widerstand von mehr als 5kOhm. Denken Sie daran, daß Kerzenstecker altern und dabei ihren Widerstand erhöhen. Wenn ein Motor nur im kalten Zustand startet, ist mit sehr großer Sicherheit ein defekter Kerzenstecker die Ursache. Nutzen Sie keine sogenannten zündverstärkenden Kabel (z.B. Nology).

#

Ölen Sie den Rotor außen leicht ein, er rostet sonst schnell in der aggressiven Umgebung (was nicht schädlich ist, aber unschön aussieht).

#

Nutzen Sie zum Abziehen des Rotors nie einen Klauenabzieher oder einen Hammer. Dadurch können sich die Magneten lösen. Stets nur einen Einschraubabzieher M27x1.25 (siehe Einbauanleitung).

#

Wenn ihr Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird, sollten Sie die Batterie (wenn vorhanden) abklemmen um eine etwaige langsame Entladung über die Dioden des Gleichrichters zu verhindern. Sie werden aber auch bei abgeklemmter Batterie nach längerer Zeit deren Entladung bemerken, das ist normal.

#

Bitte beachten Sie diese Hinweise, aber lassen Sie sich zugleich auch nicht verunsichern. Vor Ihnen haben tausende Kunden unsere Anlagen schon erfolgreich eingebaut.
Viel Erfolg und viel Spaß dann beim Fahren!