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Powerdynamo bringt Ihrem Oldtimer Motorrad |
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| Einbauanleitung System 71 27 999 00 |
Version 16.10.2007 |
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Lesen Sie unbedingt erst die komplette
Anleitung durch bevor Sie mit dem Einbau oder der Veränderung der Teile
beginnen. Beachten Sie die Hinweise auf der Informationsseite zum System. Vergewissern Sie sich, das die dargestellte Konfiguration des Systems tatsächlich auch den Anforderungen Ihres Motors entspricht. Falsche Zündwerte z.B. können dem Motor durchaus schaden und/oder Verletzungen beim Antreten hervorrufen (Rückschlagen des Kickstarters) Besondere Vorsicht beim ersten Start nach dem Einbau, sollten Sie fehlverhalten feststellen, prüfen und ändern Sie die Zündeinstellung! Unsere Systeme sind NICHT auf Verwendung mit anderen elektronischen Komponenten wie Zündungen von Drittanbietern, GPS, Handy etc geprüft und können in solchen Teilen unter Umständen Schaden anrichten |
| Falls Sie keine Fachkenntnisse für den Einbau besitzen, lassen Sie den Einbau bitte von einer Fachkraft oder einer entsprechenden Fachwerkstatt durchführen. Durch unsachgemäßen Einbau kann sowohl das neue System, als auch das Motorrad beschädigt werden oder gar Verletzungen des Fahrers auftreten. | |
| Bevor Sie ein System bestellen überprüfen Sie bitte anhand der Packliste (bzw. des Fotos
"Teile im Lieferumfang"), ob der von uns empfohlene
Rotorabzieher im Lieferumfang enthalten ist. Wenn nicht, bestellen Sie ihn
am Besten gleich mit! (Liste hier!) Bei Beschädigung des Rotors durch Verwendung anderer (ungeeigneter) Werkzeuge und Hilfsmittel, erlischt der Gewährleistungsanspruch! Denken Sie auch an neue Glühlampen, Sicherungen, Hupe, Blinkgeber usw. |
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| Wenn Sie Zugang zum Internet haben, sehen Sie sich diese Dokumentation online an. Dabei können Sie die Bilder durch Anklicken vergrößern und erhalten mehr Information. Systemliste unter: http://www.powerdynamo.biz | |
| Der Rotor ist auf Schlageinwirkung (z.B. während des Transports) äußerst empfindlich. Wir packen unsere System daher stets zweifach (Karton in Karton). Sollte das System bei Ihnen über einen Wiederverkäufer einfach verpackt ankommen, informieren Sie uns bitte! | |
| Prüfen Sie in jedem Fall vor Einbau der Einheit unbedingt den Festsitz der Magnete indem Sie
mit den Fingern versuchen diese seitlich wegzuschieben. Nach Stoßeinwirkung könnten einige der eingeklebten Magnete lose geworden sein und sich nur noch durch ihre Magnetkraft halten, was im Betrieb zu ernsten Schäden an der Anlage führen würde. Gleichzeitig bitte die Magnete des Rotors auf Fremdkörper (z.B. Schrauben oder andere metallische Gegenstände) überprüfen. |
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Zum nochmaligen Abziehen des neuen Rotors
benötigen Sie einen Abzieher M27x1,25 (Nr. 99 99 799 00).
Bitte beachten: Niemals einen Klauenabzieher, einen Hammer oder andere Geräte dafür benutzen, dadurch können Magnete abfallen. |
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Sie haben folgende Teile erhalten:
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| Stellen Sie sicher, daß Ihr
Motorrad sicher und in komfortabler Arbeitshöhe steht. Es besteht die
Möglichkeit die Arbeiten vorzunehmen, wenn der Motor im Rahmen ist. Aber
bedenken Sie das Risiko, daß Ihr Motorrad umkippen könnte. Besser den
Kraftstofftank, die Batterieabdeckung und die Werkzeugbox entfernen und
sich so einfachere Arbeitsverhältnisse schaffen. Die Entfernung der
Sitzbank wird die Arbeit ebenfalls erleichtern. Um die Seitenverkleidung
abzubauen müssen Sie vorher den Kickstarter und die Fußraste entfernen. Nehmen Sie die Zündspule und den Spannungsregler vom Rahmen, diese werden durch Teile des neuen Systems ersetzt. Sie können die alten Teile aufheben, falls Sie irgendwann in der Zukunft auf die Idee kommen sollten, Ihr Motorrad mit Originalteilen restaurieren zu wollen. Ansonsten werden sie nicht mehr benötigt. Klemmen Sie die Batterie ab und nehmen Sie sie aus dem Motorrad heraus. Nach der Installation wird die Batterie auch nicht mehr gebraucht. Sie haben die Option eine 12V-Batterie einzubauen, wenn Sie darauf Wert legen, Licht einschalten zu wollen und zu hupen, ohne daß der Motor läuft. |
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Die Seitenverkleidung ist entfernt, nun können Sie die original Lichtmaschine und Zündsystem ausbauen. Wie Spule und Regler werden diese Teile auch nicht mehr gebraucht, es sei denn für einen Wiederaufbau mit Originalteilen. Wenn Sie die Teile aufheben wollen, achten Sie auf die Paßfeder, die die Kurbelwelle mit dem Zündsystem abstimmt. Beim neuen System entfällt auch die Paßfeder. |
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Auf der Grundplatte des neuen Stators finden Sie dicht bei der größeren
schwarzen Spule eine Zündmarkierung (im Bild mit einen Kreis hervorgehoben).
Bemerkung: Es gibt keinen Grund den Stator von der Grundplatte zu lösen. Sollten Sie es trotzdem tun, achten Sie auf einen korrekten Wiedereinbau, ansonsten ist die Zündeinstellung um 120° verschoben. |
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Wenn Sie sich den Rotor genauer anschauen werden Sie auf dem Außenumfang eine eingepreßte Linie bemerken (hier im Bild weiß hervorgehoben), auch eine Zündmarkierung. Beide müssen während der Installation gegeneinander ausgerichtet werden. |
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Setzen Sie die Befestigungsplatte so in den Motor, wie die alte Lichtmaschine gesessen hat. Zwei Löcher der Adapterplatte müssen dabei mit den Befestigungslöchern des Motorblocks übereinstimmen. Das dritte Loch sollte auf der linken Seite der Befestigungsplatte sein (bei Blickrichtung Motorblock). |
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Jetzt setzen Sie den Stator so auf die Befestigungsplatte, daß der Kabelausgang nach links zeigt (bei Blickrichtung Motorblock), und schrauben ihn mit den beiden 6mm Schrauben fest. |
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Entfernen Sie die Zündkerze und bringen Sie den Kolben in die obere
Totpunktposition (OT). Es spielt keine Rolle, ob sich der Motor im
Kompressions- oder Ausstoßtakt befindet.
Um bessere Kontrolle über den Motor zu haben, schalten Sie in den vierten Gang und benutzen das Hinterrad als Antrieb für den Motor. Sie können aber auch mit dem neuen Rotor die Kurbelwelle drehen und so den Kolben in OT bringen. |
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Wenn Sie den Rotor benutzt haben, müssen Sie
diesen nun wieder vorsichtig abziehen (ohne die Kurbelwellenstellung zu
verdrehen!). Mit dem Kolben im OT setzen Sie den Rotor jetzt wieder so
auf, daß die Zündmarkierungen (auf Grundplatte und Rotor) übereinander
stehen. Befestigen Sie vorsichtig die Rotorbefestigungsschraube. Stellen
Sie dabei sicher, weder die Kurbelwelle noch den Rotor zu bewegen. Das
würde eine dejustage der Zündeinstellung bedeuten und es würde Ihnen
nichts weiter übrig bleiben, als die gesamte Prozedur noch eimal
vorzunehmen.
Wenn alles klar gegangen ist, schrauben Sie die Zündkerze wieder ein und schalten in Leerlauf. |
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Befestigen Sie die neue Zündspule an der Stelle der alten. Der neue Regler/Gleichrichter kann an der Originalposition oder dichter bei der Zündverstelleinheit montiert werden. Wenn Sie ohne Batterie fahren wollen, können Sie Regler und Steuereinheit an die Stelle der Batterie anbauen. Einige Kunden haben die Teile in einer ausgehöhlten Batterie "versteckt", um das "äußere Gesicht" zu bewahren. |
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Sie können die beiden Teile aber auch unter dem Sitz anbringen. Um den Vorteil der Einstellung der verschiedenen Zündkurven beizubehalten, sollten Sie die Steuereinheit aber immer so anbringen, daß die kleinen Schalter auf der Rückseite zugängig sind. |
Bei
diesem Vorschlag wurde die Einheit mit einer provisorischen Klammer
befestigt.
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Durch verschiedene Schalterstellungen können verschieden
Zündkurven eingestellt werden, die für verschiedene Motorräder erstellt
wurden. Informieren Sie sich bitte in Ihren Dokumentationen über
"Ihre richtige" Einstellung. |
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| Unserer Meinung und Erfahrungen nach ist für die Benelli folgende Einstellung die beste: | |
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Schalter 1,2 und 3 auf "OFF" und 4 auf "ON" (volle Frühzündung von 40° bei 3.800U/min, Drehzahlbegrenzung des Motors ab 8.500U/min) |
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Schalter 1,2 und 3 auf "On" und 4 auf
"OFF" (volle Frühzündung von 40° bei 3.000U/min, Drehzahlbegrenzung des Motors ab 8.500U/min) |
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Alle Schalter auf "OFF" (volle Frühzündung von 40° bei 3.000U/min und jeder Geschwindigkeit darüber, keine Drehzahlbegrenzung) |
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Alle Schalter auf "ON" bedeutet der Motor erreicht die volle Frühzündung von 38° bei 3.000U/min. |
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Verbinden Sie die Kabel wie im Schaltplan 91ir12 angegeben, also: |
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Um den Kabeldurchgang durch enge Öffnungen zu erleichtern bzw. erst zu ermöglichen, wurde der Stecker des zur neuen Steuereinheit führende Kabels von der neuen Lichtmaschine noch nicht auf die Kontaktfahnen am Kabelende gesteckt. Sie sollten den Stecker erst befestigen, wenn das Kabel endgültig durch die Motoröffnung geführt wurde. Dazu ... | |||
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... nehmen Sie den weiblichen Stecker der Steuereinheit mit den Kabelfarben
rot und weiß.
Stecken Sie die lose mitgelieferte 2er-Steckerhülse auf diesen Stecker und führen Sie die losen Kabel der Lichtmaschine (rot und weiß) mit den Kontaktfahnen hinten in den Stecker ein. Achten Sie darauf, daß die Steckerfahnen in dem Steckergehäuse einrasten. Dabei ist strikt auf die korrekte Position dieser Kabel im Stecker zu achten:
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Wenn Sie die Kabel wieder aus dem Steckergehäuse entfernen möchten (oder müssen), verwenden Sie am besten eine aufgebogene Büroklammer und drücken mit dieser die Widerhaken der Kontaktfahnen zur Seite, so das sich die Stecker lösen lassen. |
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Die braunen Kabel aus der Lichtmaschine und der Steuereinheit mit den Ringösen werden an der Zündspule auf deren Masse (Haltebügel) geschraubt. Ohne diese Verbindungen geht die Anlage nicht! Bitte verlassen Sie sich nicht auf die Masse des Rahmens. Hier verhindern Farbe, Schmutz und Ölreste oft einen guten Massekontakt der Spule. |
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| * | Das graue bzw. grüne Kabel der Steuereinheit ... | ... wird mit dem Steckkontakt der neuen Zündspule verbunden. | ||
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ACHTUNG! Verlegen Sie keinesfalls das/die Zündkabel und das/die Kabel der Steuereinheit zusammen in einer gemeinsamen Umhüllung oder anderweitig über eine längere Strecke parallel zueinander. Das führt zu Rückkopplungen und damit Störungen in der Zündung, unter Umständen sogar zur Zerstörung der Steuereinheit. |
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Der neue Regler/Gleichrichter hat einen Kompaktstecker mit 6 Steckmöglichkeiten, von denen eine frei ist (vor November 2007 waren es zwei). Zu dem Regler wird (ab Auslieferung November 2007) ein passendes Gegenstück geliefert in welches nachfolgende Kabel einzuführen sind und die dort einrasten müssen. | ||
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Die beiden schwarzen Kabel der neuen Lichtmaschine ... |
... kommen auf die Klemmen 1/4 des neuen Gleichrichters (von dort gehen dann auch schwarze Kabel in den Regler hinein). Es ist dabei egal welches Kabel auf welche der beiden Klemmen (1/4) kommt, da hier Wechselstrom eingespeist wird. |
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| * | Das neue braune Kabel mit der Ringöse an einer Seite ... |
... verbindet Klemme 3 des Reglers/Gleichrichters (von dort geht auch ein braunes Kabel in den Regler hinein) mit dem Minuspol der Batterie bzw. solider Masse. Achtung, nicht verpolen! |
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Das neue rote Kabel mit der Ringöse an einer Seite ...
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... verbindet Klemme 5 des Reglers/Gleichrichters (von dort geht auch ein rotes Kabel in den Regler hinein) mit dem Pluspol der Batterie bzw. der Klemme der Sicherungsbox an welche das Stromkabel der alten Lichtmaschine ging (bei deutschen Motorräder: Klemme 51). |
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| Stellen Sie sicher, daß zwischen Batterie und Bordnetz eine 8A-Sicherung verwendet wird. Sollte sich eine alte, stärkere Sicherung (wegen der ursprünglichen 6Volt-Anlage) am Zündschloß befinden, ersetzen Sie diese bitte. | ||||
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Das grün/rote Kabel des neuen Reglers an Klemme 6 ...
Hinweis: |
... ist für den Anschluß der Ladekontrolle. Hier wird (so vorhanden) die Kontrollleuchte angeklemmt. Das funktioniert natürlich nur bei Vorhandensein einer Batterie. Wird die Kontrollleuchte dennoch auch ohne Batterie angeklemmt, wird sie bei laufendem Motor halbdunkel leuchten, obwohl Strom erzeugt wird. Kurzum, ohne Batterie bleibt der Anschluß frei. Ebenso wenn keine Leuchte vorhanden ist. |
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Bleibt das blau/weiße Kabel der Steuereinheit - das Ausschaltkabel.
Wird es mit Masse verbunden,
Hinweis: |
Abschaltung über extra
Ausschalter: Das Relais wird nicht montiert. Das blau/weiße Kabel der Steuereinheit wird mit einem gegen Masse schaltenden Ausschalter (z.B. ein am Lenker zu befestigender Tastknopf) verbunden. Weitere Hinweise in der Information zur Abschaltung. Alternativ können Sie ein gegen Masse ausschaltendes Zündschloß einsetzen. |
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Batterievariante: Klemmen Sie das braune Kabel des Relais mit der Ringöse auf Masse. Führen Sie das längere schwarze Kabel des Relais zu einer in Position "Ein" Strom führenden Klemme des Hauptschalters (Zündschloß; bei deutschen Motorrädern: Klemme 15 oder 54). Verbinden Sie das blaue (von Klemme 30 des Relais kommende) Kabel mit dem blau/weißen der Zündspule. Dieses Kabel wäre im Notfall eines Batterieversagens unterwegs abzuziehen, um weiterfahren zu können. (Der Motor lässt sich dann aber nicht abschalten!) |
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Das
braune Kabel mit der Ringöse von Klemmen 87a und 86 kommt auf
Masse.
Das schwarze von Klemme 85 geht an das Zündschloß (stromführende Klemme bei "Ein"). |
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Das Hochspannungskabel (Zündkabel) ...
Bitte verwenden Sie keine "Nology Superkabel" ("hot wire"). Diese führen bei Powerdynamo Anlagen zu Störungen und können zu Schäden an der Elektronik führen. |
... schrauben Sie in die Zündspule ein und setzen die Gummikappe darüber. Das geht natürlich einfacher, wenn Sie das vor der Montage der Spule am Fahrzeug machen. Bitte benutzen Sie auch das mitgelieferte Zündkabel und kein altes, undefiniertes Kabel. | ||
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Sie tun sich einen Gefallen, wenn Sie an dieser Stelle Ihrem Motorrad neue Zündkerzen und
neue Kerzenstecker (vorzugsweise mit 0-2kOhm Widerstand) spendieren. Mehr als genug Störungen
lassen sich auf "scheinbar gute" Kabel, Kerzen und Stecker (darunter
nagelneue) zurückführen! Verwenden Sie keine Zündkerzen mit innerem Entstörwiderstand. NGK (z.Bsp.) bietet solche mit "R" ("R" für Resistor) codierte Zündkerzen an. |
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Zum Abschluß - vor Einbau der Batterie und vor dem ersten Start - bitte in Ruhe alle Befestigungen und Verkabelungen überprüfen. Denken Sie daran alle Glühlampen von 6 auf 12 Volt zu tauschen. Denken Sie auch daran, daß Sie ab jetzt eine 12V-Batterie benötigen. Die Hupe kann auf 6 Volt bleiben. Sollte das System nicht gleich funktionieren, bitte unsere Fehlersuchseite konsultieren. Als ersten Schritt das blaue Kabel zwischen Relais und Zündspule trennen (Kontakt abziehen), im Ausschaltbereich verstecken sich die meisten Fehler. |
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WICHTIG: Bitte beachten Sie, daß bei einer etwaigen (früheren) Regenerierung
der Kurbelwelle deren Lichtmaschinenzapfen überdreht und damit
kürzer wurde. Dadurch kommt der Rotor tiefer und es kann zu einer
Berührung zwischen Rotor (die Nieten sind der tiefste Punkt) und
Statorspule kommen. Das Ergebnis ist ein zerstörter Stator und damit
Zündausfall. Weitere Info dazu siehe (online) hier! |
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Wichtige Sicherheits- und Betriebshinweise |
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Beachten Sie die vom Fahrzeughersteller und vom KFZ-Handwerk vorgeschriebenen Sicherheitshinweise und Auflagen. |
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Zündanlagen erzeugen Hochspannung! Bei unseren Zündspulen bis 40.000 Volt! Das kann bei unvorsichtigem Umgang nicht nur empfindlich schmerzen, sondern vor allem für das Herz auch schädigend sein! Daher stets Sicherheitsabstand zur Elektrode und offenen Hochspannungskabeln halten und beim Test den Kerzenstecker mit einem isolierenden Gegenstand fest auf Masse drücken um die Spannung sicher abzuleiten. |
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Nach Einbau bitte unbedingt die Halteschrauben des Stators und (wenn vorhanden) des Sensors auf festen Sitz prüfen. Lockern sich die Teile, kommt es zur Zerstörung. Wir ziehen die Schrauben bei der Vormontage nur lose an! |
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Geben Sie der eben eingebauten Anlage erst einmal die Chance zu zünden, bevor Sie anfangen alles durchzumessen und zu prüfen, ob es auch wirklich geht. Oder noch schlimmer, gleich Veränderungen vornehmen ohne erst einmal die Anlage zum Laufen gebracht zu haben. Unsere Teile sind alle vor Auslieferung geprüft. Sie können ohnehin kaum etwas daran messen. Unterlassen Sie auf jeden Fall ein Vermessen der elektronischen Teile (darunter der Zündspule außer deren Hochspannungsausgang). Sie riskieren die Zerstörung und kommen dennoch nicht zu nutzbaren Ergebnissen! Denken Sie daran, daß es auch am Vergaser und vor allem auch den Kerzensteckern und Zündkerzen (leider auch komplett neuen) liegen kann, wenn der Motor nicht gleich läuft (in der Regel ist nach Lima-Einbau auch dessen Einstellung zu verändern). Wenn die Anlage nicht gleich läuft, prüfen Sie vor allem die Masseverbindungen, ziehen Sie dann zumindest testhalber ein neues Massekabel von unserem Regler direkt zum Motor. |
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Wenn Sie eine Anlage mit Doppelzündspule haben, beachten Sie einige Besonderheiten dieser Spule. Die Zündung geht nur korrekt wenn beide Kerzen an der Spulen angeschlossen werden. Man kann also nicht mal eine Kerze abziehen um zu testen. Denn jeder Ausgang zieht sich über die Kerze des anderen Masse. Will man wirklich nur eine Seite testen, muss der andere Spulenausgang auf Masse gelegt werden. |
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Der Funken klassischer Unterbrecheranlagen hat mit ca. 10.000 Volt nur eine geringe Energie und sieht daher gelb und dick aus. Der Funken unserer Anlagen ist ein Hochenergiefunken mit bis zu 40.000 Volt und daher sehr scharf gebündelt und blau, was ihn schlechter sichtbar macht. Zudem wird der Funke erst bei kickstartergetretenen Drehzahlen erzeugt. Ein bloßes Durchdrücken des Kickstarterhebels per Hand bringt keinen Funken. |
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Am Fahrzeug nie elektrisch schweißen ohne vorher die gesamte Elektronik komplett abgeklemmt zu haben. |
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Elektronik ist empfindlich auf Verpolung. Prüfen Sie nach Eingriffen in das System stets den richtigen Anschluß der Batterie und die richtige Verkabelung. Verpolung und Kurzschlüsse zerstören den Regler und die Zündspule. In der Regel kommt bei der Verkabelung immer Farbe auf Farbe. Ausnahmen sind in der Anleitung ausdrücklich erwähnt. |
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Achten Sie bei der Montage des Rotors bitte darauf, die Magneten nicht zu beschädigen. Vermeiden Sie direkte mechanische Einwirkung auf den Rotor. Für den Transport der Lima nie den Stator in den Rotor setzen, unsere Hinweise zum Versand (Verpackung) beachten. |
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Nutzen Sie keine Kerzenstecker mit einem Widerstand von mehr als 5kOhm. Denken Sie daran, daß Kerzenstecker altern und dabei ihren Widerstand erhöhen. Wenn ein Motor nur im kalten Zustand startet, ist mit sehr großer Sicherheit ein defekter Kerzenstecker die Ursache. Nutzen Sie keine sogenannten zündverstärkenden Kabel (z.B. Nology). |
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Ölen Sie den Rotor außen leicht ein, er rostet sonst schnell in der aggressiven Umgebung (was nicht schädlich ist, aber unschön aussieht). |
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Nutzen Sie zum Abziehen des Rotors nie einen Klauenabzieher oder einen Hammer. Dadurch können sich die Magneten lösen. Stets nur einen Einschraubabzieher M27x1.25 (siehe Einbauanleitung). |
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Wenn ihr Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird, sollten Sie die Batterie (wenn vorhanden) abklemmen um eine etwaige langsame Entladung über die Dioden des Gleichrichters zu verhindern. Sie werden aber auch bei abgeklemmter Batterie nach längerer Zeit deren Entladung bemerken, das ist normal. |
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Bitte beachten Sie diese Hinweise, aber lassen Sie
sich zugleich auch nicht verunsichern. Vor Ihnen haben tausende Kunden
unsere Anlagen schon erfolgreich eingebaut. Viel Erfolg und viel Spaß dann beim Fahren! |