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Powerdynamo bringt Ihrem Oldtimer Motorrad |
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Einbauanleitung für |
71 97 999 20 (LUCAS
2-Zylinder) |
Version 11.01.2011 |
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Lesen Sie unbedingt erst die komplette
Anleitung durch bevor Sie mit dem Einbau oder der Veränderung der Teile
beginnen. Beachten Sie die Hinweise auf der Informationsseite zum System. |
| Falls Sie keine Fachkenntnisse für den Einbau besitzen, lassen Sie den Einbau bitte von einer Fachkraft oder einer entsprechenden Fachwerkstatt durchführen. Durch unsachgemäßen Einbau kann sowohl das neue System, als auch das Motorrad beschädigt werden. | |
| Wenn Sie Zugang zum Internet haben, sehen Sie sich diese Dokumentation online an. Dabei können Sie die Bilder durch Anklicken vergrößern und erhalten mehr Information. Systemliste unter: http://www.powerdynamo.biz | |
| Der Magnetzünder ist auf Schlageinwirkung (z.B. während des Transports) empfindlich. Wir packen unsere System daher stets zweifach (Karton in Karton). Sollte das System bei Ihnen über einen Wiederverkäufer einfach verpackt ankommen, informieren Sie uns bitte! |
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Vergewissern Sie sich als Erstes, daß das Gerät auch wirklich den Anforderungen Ihrer Anwendung entspricht. Hierbei sind vor allem folgende Momente zu prüfen:
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Beachten Sie, daß es folgende abweichende Momente gegenüber dem originalen Magnetzünder gibt:
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Diese Teile sind im "LUCAS"-Lieferumfang:
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Diese Teile sind im "BOSCH"- Lieferumfang:
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Wir haben jetzt die Bosch und die Lucas Version weitgehend
vereinheitlicht.
Im Ergebnis befinden sich jetzt im Boden des Gerätes sowohl die 4 kleinen Löcher für die Bosch Dübel, als auch 4 Gewindebohrungen M8 zur Aufnahme der Lucas Adapterplatte. Fall Sie aus irgendeinem Grunde in diese Bohrungen etwas anderes als die durch uns mit der Lucas Adapterplatte gelieferten Schrauben einbringen, stellen Sie sicher, das diese nicht zu lang sind uns den Rotor berühren (max. Schraubtiefe: 13mm). |
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Für Lucas Anwendungen besitzt das Gerät eine am Boden befestigte Adapterplatte, die die Welle auf die korrekte Höhe von 44,6mm bringt und der Aufnahme der 4 Haltedübel dient. Die Dübel sind eingeschraubt (Innensechskant) und können daher falls notwendig auch entfernt werden. |
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Nicht enthalten, aber bei Betrieb ohne Batterie notwendig ist ein Glättungskondensator. Er wird anstelle der Batterie eingebaut und so angeschlossen, als wäre er die Batterie. Der Kondensator hat 2 Schraubanschlüsse. Einer deutlich markiert mit + für das Pluskabel, der andere für den Anschluß zur Masse. Das rote Pluskabel des Gerätes wird dabei sowohl mit dem Kondensator, als auch dem Zündschloß (Klemme 30) verbunden. |
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Ferner wird für den Betrieb ohne Batterie empfohlen
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Dieses Leergehäuse kann auch genutzt werden, um einen 12 Volt Vliesakku einzusetzen. |
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Vorbereitung der Installation |
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| Der neue Magnetzünder wird am Motorrad in der selben Art und Weise befestigt wie der Originale befestigt war. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Das Zahnradspiel wird mittels Scheiben (die zwischen Einheit und Montageplattform gelegt werden) justiert. Ein abgenutztes Zahnrad bewirkt das selbe Klappern, auch bei korrekt eingestellten Abstand. Mehr Details zu diesem Thema finden Sie weiter unten in den "Sicherheits- und Betriebshinweisen". |
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| Bitte beachten Sie unbedingt, daß der Konus des Rotorschafts eine Steigung von 1:5 und ein Spezialgewinde M8x1 besitzt. Verwenden Sie keinesfalls ein Ritzel mit davon abweichender Steigung. Das würde den Konus beschädigen und ein Rutschen des Ritzels auf dem Schaft verursachen. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Sehen Sie sich bitte bei der Montage der Steuereinheit den kleinen blauen Schalterblock an der oberen Schmalseite der schwarzen Zündverstelleinheit an. Hier sind 2 kleine Schalter, die verschiedene Zündverstellkurven wählen. |
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Die Zündeinstellungen von Einheiten deren Serien-Nummern mit
0806 oder 1506 beginnen, finden Sie hier. Alle anderen: siehe unten! |
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In der unteren Tabelle bedeuten: 1 = Schalter auf "ON" 0 = Schalter auf "OFF" im Beispiel links: 1-0 |
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Die relative hohe Leerlaufdrehzahl von 1.250 U/min wurde von uns bewußt gewählt, da wir wissen, daß viele alte Motorräder ein Problem damit haben Leerlaufdrehzahlen von 1.000 U/min (und weniger) zu halten. |
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Der Magnetzünder und seine externe Steuereinheit werden durch eine 4-polige verdrehsichere Steckverbindung verbunden, die bereits montiert ist. |
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Sollten Sie diese ersetzen müssen oder haben sich Kabel aus dem Steckergehäuse gelöst, müssen Sie unbedingt darauf achten, daß alle 4 Kabel wieder wie zuvor verbunden werden. Kommt das blaue Ausschaltkabel auf Masse ist die Zündung aus. Für Testzwecke (erster Einbau oder Fehlersuche) ist es ratsam, dieses Kabel immer zu trennen. |
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Die Zündeinstellung erfolgt wie folgt: |
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Entfernen Sie die 4 Senkkopfschrauben an der hinteren oberen Abdeckung (nicht die 4 unteren Imbusschrauben). |
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Ziehen Sie die Abdeckung (Kappe) vorsichtig ab.
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Sie werden den grauen Sensor für die Impulsgebung und unter diesem (verdeckt hinter der Lagerschale) den Rotor mit seinen 2 Geberfingern erkennen. Der Zündzeitpunkt wird durch eine bestimmte Lage eines (egal welchen) Geberfingers zum Sensor bestimmt. |
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Am Ende der Welle ist eine Imbusschraube eingeklebt. Mit einem 3mm Imbusschlüssel läßt sich so die Welle leichter drehen und festhalten. |
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Zündeinstellung während der Installation Das ist der Punkt, bei dem die meisten Probleme auftreten. Lesen Sie bitte deshalb die folgende Punkte besonders aufmerksam um die Logik dieser Prozedur zu verstehen. |
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1. Bereiten Sie die neue Einheit vor indem Sie sie auf maximale Frühzündung einstellen. |
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Die folgenden Zeichnungen zeigen die Position von Sensor und Rotor zueinander in dem Augenblick der eigentlichen Funkenentstehung bei maximaler Frühzündung (normale Fahrgeschwindigkeit). |
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Stellung bei maximaler Frühzündung In der hier gezeigten Position, in welcher der linke Rand des Fingers etwa 2/3 (4mm) in die Höhe des Stahlkerns des Sensors hineinsteht, wird bei rechtsdrehenden Zündern die Position der maximalen Frühzündung erreicht. Rechtlaufend, wenn man, wie hier abgebildet, von hinten auf die Welle sieht. |
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Für in diesem Sinne linkslaufende Systeme sieht das Ganze natürlich spiegelbildlich aus. Das Gerät ist für die Verwendung in beiden Drehrichtungen geeignet. |
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2. Jetzt bringen Sie die Kurbelwelle in Stellung maximaler Frühzündung. Bei den meisten Motorrädern mit Magnetzünder ist das 38°-40° (1-Zylinder) bzw. 32°-34° (2-Zylinder) vor OT. |
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3. Mit Beiden, Magnetzünder und Motor in der beschriebenen Stellung, bringen Sie nun das Magnetzünder-Ritzel und das Motor-Zahnrad in Eingriff. Befestigen Sie den Magnetzünder mit den Schrauben und überprüfen Sie danach noch einmal die Zündeinstellung! |
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Stellung bei Kurbelwelle im OT Darstellung für Rechtslauf, bei Linkslauf entsprechend spiegelbildlich.
(Bild durch Anklicken vergrößern!) |
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Da eine genaue Einstellung nicht immer einfach ist (das verhindert oft schon die Länge der Glieder der Steuerkette) und sich der Rotor zudem bei diesem Gerät wegen der starken Magnete nicht genau in jede Position setzen lässt, sondern seitlich wegzieht, ist eine nachträgliche, recht erhebliche Nachjustierung über eine seitliche Verschiebung des Sensors möglich. |
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Aber ACHTUNG: Danach unbedingt immer beide Schrauben gut festziehen!! Bitte auch beim Ersteinbau, selbst wenn der Sensor nicht verstellt wird, den Festsitz prüfen. |
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Wann immer Sie das Zündspulengehäuse auch geöffnet haben, stellen Sie immer sicher, daß alle Kabel gesichert sind und nicht zufällig in Kontakt mit dem Rotor gelangen können. Benutzen Sie einen Kabelbinder zur Befestigung. Achtung: |
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Es gibt keinen Grund das Gerät (über die Abnahme des
Zündspulendeckels zum Zwecke der Zündeinstellung hinaus) zu öffnen.
Außer der Sensoreinstellung befindet sich keine Serviceposition im
Gerät. Wen das Innenleben interessiert, hier ist ein Foto (Anklicken zum Vergrößern). |
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Die Verkabelung ist sehr abhängig vom Motoradtyp. Es gibt aber ein paar generall gültige Punkte. Unten sehen Sie ein allgemein gültigen Schaltplan eines typisch (britischen) Oldtimer-Motorrades mit unserem neuen Magnetzünder. Zum Vergrößern bitte anklicken! |
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Das gerät ist prinzipiell auch als 2-Zylinderversion erhältlich. Diese unterscheidet sich von der Version für 1 Zylinder nur durch die Zündspule und deren Abdeckkappe. Leider scheint das Gerät wegen der zu großen Abmessungen nicht für den (behelfsweisen) Einsatz an 2-Zylinder BSA oder Ariel geeignet. |
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Im Betrieb erwärmt sich das Gerät spürbar, vor allem an der Frontseite und am Boden. Diese Wärme, die bei stehendem Fahrzeug bis zu 85 Grad betragen kann (also Vorsicht beim Anfassen des eventuell heißen Gerätes!) kommt nicht aus der Elektronik und schadet dieser auch nicht. Die Wärmeentwicklung ist normales Betriebsverhalten und kommt aus der Wechselwirkung des sehr starken Magnetfeldes mit dem Aluminium. Hier werden, ähnlich wie bei einem Mikrowellenherd die Moleküle des Materiales in Schwingung versetzt und reiben sich aneinander warm. |
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Sie werden die Welle des Gerätes nicht von Hand drehen können, dazu müssen Sie schon ein Zahnrad aufsetzen. Beim Drehen werden Sie den Widerstand des Magnetfeldes spüren, der höher als bei den originalen Geräten ist. Von Nichts kommt eben Nichts. Die recht hohe Zünd- und Lichtenergie des Gerätes erfordert ein starkes Feld, für welches moderne keramische Hochleistungsmagneten sorgen. Dennoch besteht kein Grund zur Sorge, daß Ihr Motor durch den größeren Widerstand an der Welle Schaden nimmt. Sie brauchen auch keinen Leistungsverlust zu befürchten. Im Gegenteil, Sie werden einen Leistungszuwachs durch den außerordentlich intensiven Funken feststellen. Sie erleichtern den Startvorgang übrigens, wenn Sie das Licht erst bei laufendem Motor einschalten, das ist aber keine Bedingung, nur ein Hinweis. |
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Sie finden die Gerätenummer an der Unterkante der rechten Seite. |
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Sie können die Zündung mit einem Stroboskop überprüfen. Dazu muß allerdings der Motor laufen. Die exakten Arbeitsanweisungen dazu variieren von Motorrad zu Motorrad. Diese Zündung kann nicht wie eine Unterbrecherzündung mit einer Glühlampe überprüft werden. |
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Wichtige Sicherheits- und Betriebshinweise |
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Beachten Sie die vom Fahrzeughersteller und vom KFZ-Handwerk vorgeschriebenen Sicherheitshinweise und Auflagen. Der Einbau setzt Fachkenntnisse voraus. |
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Vorsicht Zündanlagen erzeugen Hochspannung, Lebensgefahr! Bei unseren Zündspulen bis 40.000
Volt!
Das kann bei unvorsichtigem Umgang nicht nur empfindlich schmerzen,
sondern vor allem für das Herz auch schädigend sein! Personen
mit Herzschrittmachern sollten keine Arbeiten an Zündanlagen ausführen.
Stets Sicherheitsabstand zur Elektrode und offenen Hochspannungskabeln
halten und beim Test den Kerzenstecker mit einem isolierenden Gegenstand
fest auf Masse drücken um die Spannung sicher abzuleiten. Zum Vergasersynchronisieren niemals einen Kerzenstecker ziehen! Zündkabel nie bei laufendem Motor bzw. Anlaßdrehzahl abziehen oder berühren. Fahrzeugwäsche nur bei Motorstillstand. |
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Geben Sie dem eben eingebauten Magnetzünder erst einmal die Chance zu zünden,
bevor Sie anfangen alles durchzumessen und zu prüfen, ob es auch
wirklich geht. Oder noch schlimmer, gleich Veränderungen vornehmen ohne
erst einmal den Zünder zum Laufen gebracht zu haben. Unsere Magnetzünder sind alle vor
Auslieferung geprüft. Sie können ohnehin kaum etwas daran
messen. Denken Sie
daran, daß es auch am Vergaser und vor allem auch den
Kerzensteckern
und Zündkerzen (leider auch komplett neuen) liegen kann, wenn der Motor nicht gleich läuft (in der Regel ist nach
Lima-Einbau auch dessen Einstellung zu verändern). Wenn die Anlage
nicht gleich läuft, prüfen Sie vor allem die Masseverbindung, ziehen Sie
dann zumindest testhalber ein neues Massekabel vom Magnetzünder zu einem
guten Massepunkt am Motor. Das Aufschrauben selbst ist oft wegen der
Korrosion nicht genug! Bevor Sie die Teile gleich wieder ausbauen und an uns zur Prüfung senden, sehen Sie in unserer Wissensdatenbank nach ob sich dort schon eine Antwort auf Ihr Problem findet. Wenn nicht, Nutzen Sie unser Serviceticketsystem um gezielt Hilfe anzufragen. |
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Wenn Sie eine Anlage mit Doppelzündspule haben, beachten Sie einige Besonderheiten dieser Spule. Die Zündung geht nur korrekt wenn beide Kerzen an der Spulen angeschlossen werden. Man kann also nicht mal eine Kerze abziehen um zu testen. Denn jeder Ausgang zieht sich über die Kerze des anderen Masse. Will man wirklich nur eine Seite testen, muss der andere Spulenausgang (bei stehendem Motor) auf Masse gelegt werden. |
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Der Funken klassischer Unterbrecheranlagen hat mit ca. 10.000 Volt nur eine geringe Energie und sieht daher gelb und dick aus. Der Funken unserer Anlagen ist ein Hochenergiefunken mit bis zu 40.000 Volt und daher sehr scharf gebündelt und blau, was ihn schlechter sichtbar macht. Zudem wird der Funke erst bei kickstartergetretenen Drehzahlen erzeugt. Ein bloßes Durchdrücken des Kickstarterhebels per Hand bringt keinen Funken. |
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Am Fahrzeug nie elektrisch schweißen ohne vorher
den Magnetzünder komplett entfernt zu haben. |
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Elektronik ist empfindlich auf Verpolung. Prüfen Sie nach Eingriffen in das System stets den richtigen Anschluß der Batterie und die richtige Verkabelung. Verpolung und Kurzschlüsse zerstören den Regler und die Zündspule. In der Regel kommt bei der Verkabelung immer Farbe auf Farbe. Ausnahmen sind in der Anleitung ausdrücklich erwähnt. |
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Nutzen Sie keine Kerzenstecker mit einem Widerstand von mehr als 5kOhm. Denken Sie daran, daß Kerzenstecker altern und dabei ihren Widerstand erhöhen. Wenn ein Motor nur im kalten Zustand startet, ist mit sehr großer Sicherheit ein defekter Kerzenstecker die Ursache. Nutzen Sie keine sogenannten zündverstärkenden Kabel (z.B. Nology). |
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Wenn ihr Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird, sollten Sie die Batterie (wenn vorhanden) abklemmen um eine etwaige langsame Entladung über die Dioden des Gleichrichters zu verhindern. Sie werden aber auch bei abgeklemmter Batterie nach längerer Zeit deren Entladung bemerken, das ist normal. |
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Bitte beachten Sie diese Hinweise, aber lassen Sie
sich zugleich auch nicht verunsichern. Vor Ihnen haben schon Hunderte Kunden
unsere Magnetzünder erfolgreich eingebaut. Viel Erfolg und viel Spaß dann beim Fahren! |
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