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Powerdynamo bringt Ihrem Oldtimer Motorrad |
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| Einbauanleitung System 70 91 999 WW Version mit kompletten Kabelbaum für AWO Sport |
Version 14.10.2008 |
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Lesen Sie unbedingt erst die komplette
Anleitung durch bevor Sie mit dem Einbau oder der Veränderung der Teile
beginnen. Beachten Sie die Hinweise auf der Informationsseite zum System. Vergewissern Sie sich, das die dargestellte Konfiguration des Systems tatsächlich auch den Anforderungen Ihres Motors entspricht. Falsche Zündwerte z.B. können dem Motor durchaus schaden und/oder Verletzungen beim Antreten hervorrufen (Rückschlagen des Kickstarters) Besondere Vorsicht beim ersten Start nach dem Einbau, sollten Sie fehlverhalten feststellen, prüfen und ändern Sie die Zündeinstellung! Unsere Systeme sind NICHT auf Verwendung mit anderen elektronischen Komponenten wie Zündungen von Drittanbietern, GPS, Handy etc geprüft und können in solchen Teilen unter Umständen Schaden anrichten |
| Falls Sie keine Fachkenntnisse für den Einbau besitzen, lassen Sie den Einbau bitte von einer Fachkraft oder einer entsprechenden Fachwerkstatt durchführen. Durch unsachgemäßen Einbau kann sowohl das neue System, als auch das Motorrad beschädigt werden oder gar Verletzungen des Fahrers auftreten. | |
| Bevor Sie ein System bestellen überprüfen Sie bitte anhand der Packliste (bzw. des Fotos
"Teile im Lieferumfang"), ob der von uns empfohlene
Rotorabzieher im Lieferumfang enthalten ist. Wenn nicht, bestellen Sie ihn
am Besten gleich mit! (Liste hier!) Bei Beschädigung des Rotors durch Verwendung anderer (ungeeigneter) Werkzeuge und Hilfsmittel, erlischt der Gewährleistungsanspruch! Denken Sie auch an neue Glühlampen, Sicherungen, Hupe, Blinkgeber usw. |
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| Wenn Sie Zugang zum Internet haben, sehen Sie sich diese Dokumentation online an. Dabei können Sie die Bilder durch Anklicken vergrößern und erhalten mehr Information. Systemliste unter: http://www.powerdynamo.biz | |
| Der Rotor ist auf Schlageinwirkung (z.B. während des Transports) äußerst empfindlich. Wir packen unsere System daher stets zweifach (Karton in Karton). Sollte das System bei Ihnen über einen Wiederverkäufer einfach verpackt ankommen, informieren Sie uns bitte! | |
| Prüfen Sie in jedem Fall vor Einbau der Einheit unbedingt den Festsitz der Magnete indem Sie
mit den Fingern versuchen diese seitlich wegzuschieben. Nach Stoßeinwirkung könnten einige der eingeklebten Magnete lose geworden sein und sich nur noch durch ihre Magnetkraft halten, was im Betrieb zu ernsten Schäden an der Anlage führen würde. Gleichzeitig bitte die Magnete des Rotors auf Fremdkörper (z.B. Schrauben oder andere metallische Gegenstände) überprüfen. |
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Um den alten Rotor abzuziehen benötigen Sie einen Abzieher M10x90 (Teil Nr. 89 99 026). |
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Um den neuen Rotor abzuziehen benötigen Sie einen Abzieher M27x1,25 (Teil Nr. 99 99 799 00).
ACHTUNG: bei Verwendung eines Klauenabziehers lösen sich die Magnete im Rotor! |
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Diese Teile
sollten Sie erhalten haben! Beachten Sie, dass der Spulenkörper nur lose auf der Grundplatte angeschraubt ist, da Sie diesen zur Montage am Kurbelgehäuse nochmals entfernen müssen. (Sie bekommen sonst die Befestigungsschrauben nicht montiert.) Beachten Sie ferner, dass der Sensor nur lose angeschraubt ist, da er eingestellt werden muss. Ziehen Sie diese Schrauben nach dem Einstellen gut an. |
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| Stellen Sie sicher, dass Ihre AWO fest auf
dem Ständer steht, vorzugsweise auf einer erhöhten Montageplattform, und
dass Sie guten Zugang zur Vorderseite des Motors haben. Sie werden die
Gabel mehrfach bewegen müssen. Klemmen Sie die Batterie ab und nehmen Sie diese aus dem Motorrad heraus. Verabschieden Sie sich bitte an dieser Stelle von dem guten Stück, denn Sie benötigen ab jetzt eine Batterie 12 Volt oder Sie fahren ganz ohne Batterie. Technisch gesehen ist das System in der Lage ohne Batterie betrieben zu werden. Wenn Ihr Motorrad nicht als Oldtimer gilt, schreibt die StVZO jedoch das Funktionieren eines Standlichtes vor. |
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Als erstes werden
die alten Teile demontiert Lösen Sie die 5 Innensechskantschrauben des Limadeckels und nehmen Sie diesen ab. Lösen sie die 3 Kabel (normalerweise ein schwarzes am Magnetzünder und ein rotes sowie ein weißes an der Lima) an Ihrer alten Lichtmaschine und dem Magnetzünder, entfernen Sie diese Teile. Den alten Rotor bekommen Sie mit Hilfe einer Abziehschraube M10x70 ab. Achtung, die Halteschraube des Rotors hat Linksgewinde, also zum Lösen in Uhrzeigerrichtung drehen!! Entfernen Sie alle 6 Volt Birnen aus Scheinwerfer, Tachobeleuchtung und Rücklicht. Die alte Hupe kann bleiben. |
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Sehen Sie in das offene Lampengehäuse. Suchen Sie
die Kabel des 3adrigen originalen Kabelbaum, der vom Motor kommend an das Zündschloss
gehen (hier als a, c und e dargestellt). Der
Strang wird komplett entfernt. Zur Erleichterung der späteren Arbeit klemmen Sie gleich die im Lieferumfang befindlichen kurzen farbigen Kabelstücke orange (hier mit 1 gekennzeichnet) und blau/weiß (hier mit 2 gekennzeichnet) als Merker wie hier eingezeichnet an. (Das erspart die erneute Suche nach den richtigen Klemmen bei der späteren Montage neuer Kabel.) |
| Entfernen Sie die
komplette alte Verkabelung der AWO. Sie wird komplett durch neues Material
ersetzt.
Sollte Ihre AWO einen Regler im Batteriefach haben, entfernen Sie diesen. |
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Führen Sie als erstes den Motorstrang des neuen Kabelbaums mit der Seite an der die Steckkontakte montiert sind durch das Motorgehäuse der AWO von außen ins Innere des Motors. Schieben Sie dazu die Steckkontakte einzeln nacheinander hindurch. Schrauben Sie als nächstes das Zündkabel in die neue Zündspule, stecken die Tülle darüber und führen das Zündkabel von innen nach außen durch die Motoröffnung. Die Zündspuleneinheit hängt dabei lose an den kabeln, ist noch nicht verschraubt. |
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Dann müssen Sie die Stecker des eben von
außen nach innen geführten neuen Kabelstranges anstecken. Das geht
jetzt, da die Einheit noch nicht verschraubt ist, leichter |
Auf das gelbe Kabel mit dem kleinen Steckkontakt kommt eine Plaststeckhülse. Dann wird der Stecker mit dem Gegenstück am Sensor verbunden (beides gelb). Auf den Steckkontakt des blau/roten
Kabels wird eine Isolierhülse gesteckt, die dort einrastet. Dann wird der
Stecker mit dem Stecker am blau/weißen Kabel der Zündspule verbunden. Das ist
das Ausschaltkabel. |
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Als nächstes wird die neue Zündspuleneinheit montiert. Legen Sie den O-Ring in die Öffnung über der Nockenwelle (dort wo auch original einer war). Legen Sie die Papierdichtung auf und setzen sie die Abdeckplatte mit der Zündspule auf. Verschrauben Sie diese mit den 2 Breitkopfschrauben M6x20. Lassen Sie die Schrauben noch etwas lose um die Platte ggf. verschieben zu können. Der obere 3. Schraubpunkt bleibt frei. |
| Hinweis: bitte lassen Sie die vormontierten Steckverbindungen an der Zündspulenplatte wie sie sind. Es gibt keinen Grund diese abzuziehen. Sie riskieren Fehlverbindungen und lockere Stecker oder gar abgerissene Kabel. Wenn wirklich mal ein Stecker aus dem Verbinder gezogen werden muß, benutzen Sie bitte ein Flachzange und fassen damit direkt am Stecker, nicht aber am Kabel an!! | |
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Die neue Statoreinheit ist vormontiert damit deren Aufbau leichter
erkennbar ist. Für die Montage muss sie teilweise demontiert werden. Achten Sie dabei darauf, nicht die Lackisolierung der Spulen zu beschädigen. Lösen Sie die 3 Innensechskantschrauben, die den Stator der neuen Einheit auf der Grundplatte halten und ziehen Sie den Stator etwas von der Platte weg, so dass die 2 Befestigungslöcher darunter zugänglich werden. |
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Setzen Sie die aus dem Stahlring, der Aluminiumplatte und dem Sensor bestehende Statorplatte anstelle der früheren Lichtmaschine in das Kurbelgehäuse. Der Sensor weist dabei nach unten, das Kabel geht (wenn man von vorn auf die Anlage sieht) links hoch zum Leitungsverbinder auf der Zündspulenplatte. Verschrauben Sie die aus 2 Teilen (Stahlring und innere Aluplatte) bestehende Grundplatte mit den beiden Senkkopfschrauben M6x30 am Kurbelgehäuse. Die Spule hängt dabei weiter locker am Kabel. |
| Setzen Sie den Spulenkörper wieder auf die Platte. Achten Sie darauf, keine Kabel darunter einzuklemmen. Achten Sie weiterhin darauf, dass der Arretierbund der Alu-Platte exakt im Innenring des Spulenkörpers zu sitzen kommt. Wenn der Spulenkörper verkantet sitzt, besteht die akute Gefahr einer Zerstörung durch Rotorkontakt. Verschrauben Sie den Spulenkörper wieder mit den 3 Innensechskantlinsenschrauben M6x30. | |
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| Ziehen Sie jetzt vorsichtig das Hochspannungskabel und den Kabelstrang mit den 6 Kabeln so weit aus dem Gehäuse das der Kabelverlauf im Motorgehäuse sauber ist und nichts am Rotor scheuern kann. Justieren Sie ggf. die Lage der Zündspulenplatte (Langlöcher) und ziehen Sie die beiden Schrauben fest. (Nicht vergessen!) | |
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Bleibt das Aufsetzen des Rotors. Stecken Sie ihn zunächst lose auf und prüfen,
ob er frei über der Grundplatte läuft. Lassen Sie den Rotor gleich aufgesetzt um ihn jetzt zum Drehen der Kurbelwelle
zu nutzen, denn Sie müssen den oberen Totpunkt (OT) einstellen. Um den OT zu
finden, entfernen Sie bitte die Zündkerze und drehen die Kurbelwelle zunächst per
Kickstarter (mit Hand) und dann zur Feineinstellung am neuen Rotor bis die
OT Markierung auf der Schwungmasse mittig im Schauloch steht (bitte nicht
die ZP Markierung!). |
| Ist die OT Position gefunden, ziehen Sie den Rotor wieder vorsichtig ab (dabei nicht die Position der Kurbelwelle ändern!) und setzen ihn so auf, daß die von uns aufgebrachte kleine rote Markierung am linken Rand des Sensorstiftes steht (eine kleine Abweichung der OT Stellung von Schaulochmitte ist unbedenklich) und verschrauben Sie den Rotor (bitte die U-Scheibe nicht vergessen). | |
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Stellen Sie an dieser Stelle dann gleich den Sensorabstand von 0,4mm ein. Dazu drehen den Rotor so, daß dessen erhabenes Zeichen mittig unter dem Sensor steht. Lösen Sie die Halteschrauben des Sensors leicht (nicht ganz abschrauben) und bringen den Abstand Sensor-Zeichen auf 0,4mm. Ziehen Sie die Schrauben bitte unbedingt an, auch wenn der Abstand von Beginn an stimmen sollte - wir ziehen die Schrauben nicht fest an (da Sie in der Regel nachstellen müssen). |
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Nun geht es an die Montage der externen Teile. Zu
befestigen sind der Gleichrichter/Regler und die Steuereinheit. Der
Kabelbaum ist dafür ausgelegt diese Teile im Batteriekasten
unterzubringen.
Beide Teile kommen links neben die Batterie, die Steuereinheit unter den Regler, wie hier gezeigt. Wer ohne Batterie fahren will kann sich natürlich dann mit den Teilen im Kasten breiter machen. Platz ist dann genug da. |
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Sehen Sie sich bitte bei der Montage den kleinen blauen Schalterblock an der oberen Schmalseite der schwarzen Zündverstelleinheit an. Hier sind 4 kleine, von uns voreingestellte Schalter, die die korrekte Zündverstellkurve für die AWO wählen. Bitte verändern Sie diese Schalterstellung nicht und prüfen Sie nach den Arbeiten in der Umgebung der Schalter, ob diese nicht versehentlich verstellt wurden. Alle Schalter müssen in Richtung der Zahlen, also auf OFF weisen. Ihre Anlage funktioniert sonst nicht oder nicht richtig. |
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Nun werden die Kabelstränge am Rahmen
verlegt: Beachten Sie dazu den Kabelbelegungsplan welcher dem Pack beiliegt. Klicken auf das Bild, wird das Foto vergrößert. Für eine noch größere Aufnahme (105KB) hier klicken. |
| Befestigen Sie den neuen Kabelbaum zunächst lose am Rahmen und verbinden Sie die einzelnen Kabel mit den entsprechenden elektrischen Bauteilen wie Zündschloß, Rücklicht etc. | |
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Kabel am Zündschloß: Das betrifft die nun dort ankommenden Kabel orange und blau/weiß (bzw. vormals grün und blau/rot). Bei der Entfernung des alten Kabelteiles Motor-Lampe haben Sie (hoffentlich) die beiden Kabelmerker orange und blau/weiß. An ihre Stelle kommen jetzt die gleichfarbenen Kabel und fertig.
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Stecker zum Regler: Hier kommt zunächst eine Steckbuchse auf das grüne Kabel, dann die Plastisolierbuchse darüber. Die wird mit dem Stecker des einzelnen grün/roten Kabels am Regler verbunden (Ladekontrolle). Fahren Sie ohne Batterie können Sie das Kabel frei lassen. |
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![]() Die gezeigte Ansicht ist von der Kabelseite. |
Die beiden schwarzen Kabel kommen in den 6-er Isolierstecker, wobei
gleichgültig ist welcher schwarze in welche für schwarz vorgesehene
Position kommt. Hier kommt der Wechselstrom aus der Lima an. Zugleich kommen das beiliegende rote und braune Kabel für den Gleichstromausgang in den Isolierstecker. ACHTUNG: Nicht verwechseln! Das würde den Regler durchbrennen! Jetzt noch (bei Bedarf) das rot/grüne Ladekontroll-Kabel (von Klemme 61 des Zündschlosses) an der entsprechenden Position einstecken. |
| Auch
hier bitte prüfen, daß Farbe auf Farbe kommt (zu den Drähten die nach dem
Stecker in den Regler hineingehen). Wenn Sie ohne Batterie fahren wollen,
dann wird das braune Kabel auf Masse gelegt, am besten an die Stelle, an
die früher Minus der Batterie ging. Das rote Kabel wird mit dem Kabel
verbunden, welches früher an Plus der Batterie war und zum Zündschloß
ging. Wenn Sie mit Batterie fahren wollen, verbinden Sie das braune mit dem Minus und das rote mit dem Pluspol, zusätzlich zu den originalen Kabeln dort. Die originalen Kabel bitte nicht entfernen, Sie haben sonst keinen Strom im System ! |
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Wichtige Sicherheits- und Betriebshinweise |
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Beachten Sie die vom Fahrzeughersteller und vom KFZ-Handwerk vorgeschriebenen Sicherheitshinweise und Auflagen. |
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Zündanlagen erzeugen Hochspannung! Bei unseren Zündspulen bis 40.000 Volt! Das kann bei unvorsichtigem Umgang nicht nur empfindlich schmerzen, sondern vor allem für das Herz auch schädigend sein! Daher stets Sicherheitsabstand zur Elektrode und offenen Hochspannungskabeln halten und beim Test den Kerzenstecker mit einem isolierenden Gegenstand fest auf Masse drücken um die Spannung sicher abzuleiten. |
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Nach Einbau bitte unbedingt die Halteschrauben des Stators und (wenn vorhanden) des Sensors auf festen Sitz prüfen. Lockern sich die Teile, kommt es zur Zerstörung. Wir ziehen die Schrauben bei der Vormontage nur lose an! |
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Geben Sie der eben eingebauten Anlage erst einmal die Chance zu zünden, bevor Sie anfangen alles durchzumessen und zu prüfen, ob es auch wirklich geht. Oder noch schlimmer, gleich Veränderungen vornehmen ohne erst einmal die Anlage zum Laufen gebracht zu haben. Unsere Teile sind alle vor Auslieferung geprüft. Sie können ohnehin kaum etwas daran messen. Unterlassen Sie auf jeden Fall ein Vermessen der elektronischen Teile (darunter der Zündspule außer deren Hochspannungsausgang). Sie riskieren die Zerstörung und kommen dennoch nicht zu nutzbaren Ergebnissen! Denken Sie daran, daß es auch am Vergaser und vor allem auch den Kerzensteckern und Zündkerzen (leider auch komplett neuen) liegen kann, wenn der Motor nicht gleich läuft (in der Regel ist nach Lima-Einbau auch dessen Einstellung zu verändern). Wenn die Anlage nicht gleich läuft, prüfen Sie vor allem die Masseverbindungen, ziehen Sie dann zumindest testhalber ein neues Massekabel von unserem Regler direkt zum Motor. |
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Wenn Sie eine Anlage mit Doppelzündspule haben, beachten Sie einige Besonderheiten dieser Spule. Die Zündung geht nur korrekt wenn beide Kerzen an der Spulen angeschlossen werden. Man kann also nicht mal eine Kerze abziehen um zu testen. Denn jeder Ausgang zieht sich über die Kerze des anderen Masse. Will man wirklich nur eine Seite testen, muss der andere Spulenausgang auf Masse gelegt werden. |
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Der Funken klassischer Unterbrecheranlagen hat mit ca. 10.000 Volt nur eine geringe Energie und sieht daher gelb und dick aus. Der Funken unserer Anlagen ist ein Hochenergiefunken mit bis zu 40.000 Volt und daher sehr scharf gebündelt und blau, was ihn schlechter sichtbar macht. Zudem wird der Funke erst bei kickstartergetretenen Drehzahlen erzeugt. Ein bloßes Durchdrücken des Kickstarterhebels per Hand bringt keinen Funken. |
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Am Fahrzeug nie elektrisch schweißen ohne vorher die gesamte Elektronik komplett abgeklemmt zu haben. |
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Elektronik ist empfindlich auf Verpolung. Prüfen Sie nach Eingriffen in das System stets den richtigen Anschluß der Batterie und die richtige Verkabelung. Verpolung und Kurzschlüsse zerstören den Regler und die Zündspule. In der Regel kommt bei der Verkabelung immer Farbe auf Farbe. Ausnahmen sind in der Anleitung ausdrücklich erwähnt. |
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Achten Sie bei der Montage des Rotors bitte darauf, die Magneten nicht zu beschädigen. Vermeiden Sie direkte mechanische Einwirkung auf den Rotor. Für den Transport der Lima nie den Stator in den Rotor setzen, unsere Hinweise zum Versand (Verpackung) beachten. |
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Nutzen Sie keine Kerzenstecker mit einem Widerstand von mehr als 5kOhm. Denken Sie daran, daß Kerzenstecker altern und dabei ihren Widerstand erhöhen. Wenn ein Motor nur im kalten Zustand startet, ist mit sehr großer Sicherheit ein defekter Kerzenstecker die Ursache. Nutzen Sie keine sogenannten zündverstärkenden Kabel (z.B. Nology). |
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Ölen Sie den Rotor außen leicht ein, er rostet sonst schnell in der aggressiven Umgebung (was nicht schädlich ist, aber unschön aussieht). |
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Nutzen Sie zum Abziehen des Rotors nie einen Klauenabzieher oder einen Hammer. Dadurch können sich die Magneten lösen. Stets nur einen Einschraubabzieher M27x1.25 (siehe Einbauanleitung). |
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Wenn ihr Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird, sollten Sie die Batterie (wenn vorhanden) abklemmen um eine etwaige langsame Entladung über die Dioden des Gleichrichters zu verhindern. Sie werden aber auch bei abgeklemmter Batterie nach längerer Zeit deren Entladung bemerken, das ist normal. |
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Bitte beachten Sie diese Hinweise, aber lassen Sie
sich zugleich auch nicht verunsichern. Vor Ihnen haben tausende Kunden
unsere Anlagen schon erfolgreich eingebaut. Viel Erfolg und viel Spaß dann beim Fahren! |